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Käse

Köstlicher Käse und Wein

Gerald Bartke ist Importeur und Großhändler von Feinkost

Biologischen Käse aus elf  Ländern und Wein aus acht Ländern importiert Feinkost- Großhändler Gerald Bartke. Käse ist die wichtigste Warengruppe gefolgt von Wein. Mit 30 Mitarbeitern setzt der Großhändler rund sechs Millionen Euro um. 2011 hat das Unternehmen am Standort Regelsbach im Kreis Roth in die Energieeffizienz investiert. Vergangenen Monat ging der neue Internet-Auftritt Online. In der Bio-Innung arbeitet das Unternehmen ebenfalls mit.

Gerald Bartke ist ein Bio-Urgestein: „Ich mach das seit fast 30 Jahren“.  Die Leidenschaft zum Käse entdeckte Bartke in den 80er Jahren im Urlaub in Frankreich. „Ich habe da zum erstenmal eine richtige Käsetheke gesehen. Jeden Tag dort Käs geholt und bis zum Ende des Urlaubs alles durchprobiert. Dann habe ich mir auch einen Laib mit heimgenommen“.

Beruflich hat der junge Bartke Autos repariert und parallel einen Käsehandel mit Jürgen Würth zusammen betrieben. „Schau­en wir mal was besser läuft. Käse ist besser gelaufen“, erinnert er sich an die Gründerzeit. Da der Käse besser lief als die alten Autos, haben die beiden immer weiter Käse importiert. „1986 kam Tschernobyl. Wir hatten Glück mit Käse aus Frankreich. Die Analysen auf Radioaktivität waren gut. Wir brauchten nur einen Laden anzurufen und wir waren im Markt.“  

Bartke steht für Feinkost

1990 hat sich das Duo Bartke-Würth getrennt und jeder ist seine eigenen Wege gegangen. Bartke hat dann Bio-Wein ins Sortiment aufgenommen. „Käse und Wein gehören zusammen“, sagt der Geschäftsführer. Bartke ist ein Verfechter des vergorenen Traubensaftes: „Wein ist ein Superprodukt. Alle Inhaltstoffe liegen in der Urform vor, weil er nur vergoren und nicht erhitzt wird.“ Im Trend liegen augenblicklich Bio-Rotwein aus Italien. Rotwein ist generell mehr gefragt als Weißwein. Die Weine werden leichter und haben neun oder zehn Prozent Alkohol. Das mögen vor allem junge Leute“, so Bartke.

1.800 Produkte vertreibt die in Regelsbach im Kreis Roth ansässige Großhandlung. Käse und Wein sind die wichtigsten Warengruppen. Dazu kommt noch Schinken, Salami, mediterrane Feinkost wie Olivenöl, Essig und Antipasti. Die meisten Umsätze macht der Großhändler mit Importen aus den Nachbarländern Österreich und Frankreich.

Die hochwertigen Bio-Käse werden in Bedienung verkauft. Bartke bietet dem Naturkosthandel den entsprechenden Service. Dazu gehören Lieferung innerhalb von 24 Stunden. Die Stücke werden nach dem Layout der Käsetheke geschnitten.  Wer achtel oder viertel Laibe in die Theke legt, bekommt sie passend. Rund 300 Läden werden von den 30 Mitarbeitern mit Bio-Feinkost versorgt. Sechs Millionen Euro werden dabei umgesetzt.

2011 hat der Bio-Feinkost-Großhändler in Energieeffizienz investiert und eine Photovoltaik-Anlage installiert. Die Kühlung wird  mit Ökostrom aus eigener Herstellung versorgt. Was nicht gebraucht wird, speist das Unternehmen ins Stromnetz ein. Seinen Mitarbeitern zahlt Bartke eine Fahrradprämie. Jeder Fahrradfahrer bekommt ein Kilometergeld für die Strecke zwischen Wohnung und Betrieb.

Neue Wege geht der Fach-Großhändler im Vertrieb. Im Web 2.0-Zeitalter löst der neue Internet-Auftritt den Katalog ab. „Bei vier, fünf neuen Produkten jede Woche ist der Katalog schnell veraltet. Deshalb probieren wir jetzt, auf den Katalog zu verzichten“, erläutert Vertriebsleiterin Astrid Groß. Hinter der Webseite steht die Ecoinform Datenbank als Werkzeug für die Online-Bestellung. Die Zukunft im Handel ist virtuell.

Anton Großkinsky


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