Gründung
Bio-Kelterei Perger gründet Genossenschaft
Zeichnung von Anteilen ist ab sofort möglich
Der Name Perger steht in Bayern sowie über die Landesgrenze hinaus für Säfte mit Charakter. Die Voraussetzung für die starke Marke ist der eigene Obstanbau, die Perger-Kelterei und eine innovative Unternehmerfamilie. Am 30. März 2012 wurde am Firmensitz in Breitbrunn, Ammersee, die Perger Genossenschaft gegründet. Bis Ende 2012 werden Landwirtschaft, Kelterei und Vertrieb vollständig in die neu gegründete Genossenschaft eingebracht. Die Zeichnung von Genossenschaftsanteilen steht allen Interessierten ab sofort offen.
Geschäftsführer Johannes von Perger hat sich zu diesem Schritt entschieden, um gemeinsam mit engagierten Mitgestaltern den ökologischen und regionalen Obstbau sowie die Herstellung hochwertiger Säfte zukunftssicher zu machen. Die Genossenschaft ist eine seit Jahrhunderten erprobte und heute wieder hochaktuelle Unternehmensform zur bankenunabhängigen Finanzierung.
Die Realisierung von innovativen Ideen und technischen Neuerungen ermöglicht die Gemeinschaft. Gleichzeitig machen sich die Genossenschaftsmitglieder unabhängiger von den Krisen am Finanz- und Kapitalmarkt – als Mitunternehmer aber auch als Kapitalgeber. Die Zeichner von Genossenschaftsanteilen können mit einer Verzinsung von rund vier Prozent rechnen.
Bei der Gründungsveranstaltung am Perger Hof in Breitbrunn wurden unter der Leitung von Konrad Bobinger (Leiter der Steuerabteilung des Genossenschaftsverband Bayern.) mit Roland Fichtel (Unternehmer), Andreas Fellin (Unternehmer) und Gerald Seyfferth (Steuerberater) die ersten Aufsichtsräte gewählt sowie der Vorstand der Perger Genossenschaft, Johannes Freiherr von Perger, bestimmt.
Durch eine breite Kapitalbasis und die kompetente Mitgestaltung von Einzelpersonen soll der Erfolg des Bioland zertifizierten Unternehmens nun auch in Zukunft gesichert sein und der Marktanteil auch durch weitere Produkt-Innovationen ausgebaut werden.
Die jüngste Produkteinführung, Lucullus - alkoholfreie Saft-Cuvées, hat sich in kürzester Zeit einen Platz auf der Speisekarte der gehobenen Gastronomie erobert. Zwei weitere Saftkompositionen sind bereits in Arbeit. Mittelfristig soll zudem die Eigenanbaufläche von Äpfeln, Holunder, schwarzen Johannisbeeren und Aronia von derzeit 50 Hektar auf rund 75 Hektar vergrößert werden. Genossenschaftsmitglieder können sich als Miteigentümer, Unternehmer und Geschäftspartner aktiv an der Mitgestaltung des bayrischen Unternehmens beteiligen und investieren zudem in eine sinnvolle und sichere Geldanlage.
„Zum erfolgreichen Unternehmertum gehört auch, dass man erkennt, wenn bisher tragfähige Konzepte hinterfragt werden müssen. „n Zeiten von ökonomischen Unsicherheiten und Bankenkrisen bietet die Genossenschaft als besonders nachhaltige und insolvenzsichere Wirtschaftsform mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, unabhängig zu bleiben und ihre Interessen zu verwirklichen“, erklärt Perger. „Hinter dem Genossenschaftsgedanken steckt für mich und meine Familie allerdings mehr, als der rein ökonomische Gedanke“, so Perger. Alle Zeichner von Anteilen an der Perger Genossenschaft ermöglichen gemeinsam die Einführung umweltschonender Maßnahmen, tragen zu einer gehobenen Saftkultur bei und sichern den ökologischen, regionalen Obstbau in Bayern.
1949 startete Maximilian von Perger mit einer Lohnmosterei am Ammersee. 1986 übernahm Johannes von Perger das väterliche Unternehmen: Mit der Umstellung auf Bio-Anbau und -Verarbeitung und einer wachsenden Eigenanbaufläche von derzeit 50 Hektar ging es seitdem stetig nach oben. Rund zwei Millionen Flaschen Direktsäfte, Sirups und Limonaden verlassen bei einem Umsatz von 1,6 Millionen Euro jährlich die Produktion und
werden von Liebhabern des fruchtigen Genusses ebenso wie von Gastronomen geschätzt.







