Projekte
Ein Jahr Vernetzung für die Bio-Verarbeitung
Praxis-Netzwerk zieht positive Bilanz
Vor über einem Jahr startete das ‚Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk‘ mit dem Ziel, die ökologische Lebensmittelverarbeitung in Deutschland zu stärken und Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette miteinander zu vernetzen. Mit mehr als 200 Veranstaltungen, die seither stattgefunden haben: darunter Betrieb-zu-Betrieb-Gespräche, Informationsveranstaltungen für den Nachwuchs und Netzwerktreffen, zieht das Projekt nun eine positive Bilanz.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Betrieb-zu-Betrieb-Gesprächen. Der direkte Austausch zwischen den Unternehmen ermöglichte praxisnahe Einblicke in Produktionsprozesse, Vermarktungsstrategien und betriebliche Herausforderungen.
Mit Informationsveranstaltungen für Schüler, Studenten und Berufseinsteiger will das Netzwerk dazu beitragen, junge Menschen für Berufe in der ökologischen Lebensmittelverarbeitung zu begeistern und die Sichtbarkeit der Branche zu erhöhen.
Bei einem Netzwerktreffen zum Thema Marketing und Vertrieb diskutierten die Teilnehmer über Markenaufbau, Zielgruppenansprache und erfolgreiche Kommunikationsstrategien für Bio-Produkte. Es gab Fachseminare zu aktuellen Themen wie der Green-Claims-Verordnung sowie der Qualität von Bio-Lebensmitteln. Darüber hinaus war das Netzwerk auf zentralen Branchenveranstaltungen wie der Biofach und den Öko-Feldtagen vertreten.
Das ‚Bio verarbeiten – Praxis-Netzwerk‘ ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) und wird durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) finanziert. Sein Ziel ist es, den Austausch zwischen Bio-Herstellern zu fördern, Nachwuchskräfte für die Bio-Verarbeitung zu begeistern und Wissen rund um nachhaltige Verarbeitung, Handwerkqualität und ökologische Rohstoffe zu vermitteln.







