Regionalität
RegioKommune als Motor regionaler Ernährungssysteme
Bundesweites Netzwerk fördert Austausch und Sichtbarkeit
© Nicole Sillner/Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Der Bundesverband der Regionalbewegung e.V. unterstützt mit dem Netzwerk RegioKommune Städte, Gemeinden und Landkreise dabei, eine aktive Rolle in der Gestaltung regionaler Ernährungssysteme einzunehmen. Ziel ist es, regionale und ökologische Strukturen der Lebensmittelwirtschaft zu erhalten, die Wertschöpfung vor Ort zu stärken und die regionale Nahversorgung langfristig zu sichern.
„Regionale Nahversorgungsstrukturen übernehmen neben ökonomischen und ökologischen auch unschätzbar wichtige gesamtgesellschaftlich-soziale Funktionen. Sie sind Fundament unserer Demokratie und können Sicherheitsarchitektur in einer globalisierten Welt sein“, erklärt Anna-Lena Buchholz, Projektleiterin von RegioKommune.
Gleichzeitig komme der Ernährung als Handlungsfeld der kommunalen Daseinsvorsorge vielerorts erst langsam mehr Bedeutung zu. Kommunen benötigten daher Austausch, Orientierung und Unterstützung, um ihre Handlungsspielräume besser und effektiv nutzen zu können.
Das Netzwerk RegioKommune will kommunales Engagement für regionale Lebensmittelstrukturen sichtbar machen, engagierte Kommunen bundesweit vernetzen und erfolgreiche Praxisbeispiele für den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten zeigen. Die beteiligten Kommune werden auf der Informationsplattform RegioPortal sichtbar gemacht.
Kommunen, die sich bereits für regionale Lebensmittelstrukturen einsetzen – oder sich künftig stärker in diesem Bereich engagieren möchten – sind eingeladen, Teil des Netzwerks RegioKommune zu werden.
Kooperationspartner im Projekt ist der Deutsche Städte- und Gemeindebund; gefördert wird das Netzwerk durch die Landwirtschaftliche Rentenbank.







