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Thüringen unterstützt ökologische Fortbildung

Land fördert Berufsspezialisierung für ökologischen Landbau mit 70.600 Euro

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) fördert die seit Anfang des Jahres laufende berufliche Weiterbildung zum Geprüften Berufsspezialisten für ökologischen Landbau. Der Bildungsträger ist Thüringer Ökoherz e. V, ein Verein, der seit vielen Jahren erfolgreich als Veranstalter von Weiterbildungen für Erzeuger, Verarbeiter und Vermarkter im Ökolandbau agiert.

An der geförderten Fortbildung zum Geprüften Berufsspezialist für ökologischen Landbau nehmen 14 Personen teil, davon acht aus Thüringen. Für das Vorhaben wurde ein vorzeitiger Beginn der Maßnahme ab 1. Januar 2020 gewährt. Der Lehrplan enthält verschiedene Module, die monatlich bis Dezember 2020 durchgeführt werden und sich unter anderem mit Tierhaltung, Ackerbau, Imkerei, Vermarktung und Betriebswirtschaft beschäftigen. Die Gesamtkosten für die Durchführung der Module betragen 78.440 Euro, die das Land mit 70.596 Euro bezuschusst.

Mit insgesamt 86.328 Euro förderte das TMIL bereits seit 2018 die zweite Fortbildungsstufe zum/zur Fachagrarwirt/-in für ökologischen Landbau sowie die ersten Ausbildungsmodule zum/zur Berufsspezialist/-in im ökologischen Landbau.

„Vor der Amtsübernahme der rot-rot-grünen Landesregierung ging die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Thüringen zurück. Wir haben den Negativtrend mit dem ÖkoAktionsplan gestoppt und seit 2016 ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Thüringen um fast 42 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum haben 99 Betriebe auf ökologische Wirtschaftsweise umgestellt. Das entspricht einem Plus von mehr als 34 Prozent. Unterstützend wirkt hier auch das Konzept der regionalen Wertschöpfungsketten, das 2018 vorgelegt wurde“, so Landwirtschaftsminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff.


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