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Wochenmarktgefühl im Hypermarkt

Die Markthalle Krefeld ist das Flaggschiff von Real  
– insbesondere was Bio betrifft

Wochenmarktgefühl im Hypermarkt

Die SB-Warenhauskette Real hat vor zwei Jahren in Krefeld einen Markt eröffnet, in dem ganz neue Konzepte erprobt werden. In der Markthalle wird auf emotionale Ansprache und die Möglichkeit zum Genuss handwerklich produzierter Lebensmittel gesetzt. Nachhaltigkeit ist dabei ein zentrales Thema in der Außenkommunikation. Das zeigt sich besonders deutlich im Bio-Sortiment, wo die Kunden von Highlights wie Obst und Gemüse aus Permakultur und hochwertiger Demeter-Qualität überrascht werden.

Mit der Markhalle Krefeld hat Real einen Vorzeige-Markt aufgesetzt. Hier treffen viele kleine Genuss-Manufakturen auf ein Warenangebot, beginnend vom Preiseinstiegs- bis zum Premiumsegment.

Bio-zertifiziertes SB-Warenhaus

Handwerklicher Genuss wird groß geschrieben und das drückt sich in den vielfältigen Manufakturen aus. Dort können auch vor Ort produzierte Bioprodukte angeboten werden – denn die Markthalle Krefeld ist als Gesamtes biozertifiziert.

Die Marktküche, die Austernbar, die Pizza- und Pasta-Manufaktur, der Metzgermeister, die Marktrösterei oder die Handwerksbäckerei und Konditorei – sie alle könnten  Bio-Ware anbieten. Momentan ist sie zum Beispiel in der Kaffeerösterei zu finden, in der fünf der 14 verschiedenen Sorten in Bio-Qualität erhältlich sind: Bio-Kaffee aus Tanzania, aus Südamerika der Bio Peru und der Colombia Excelso Bio und aus Mittelamerika der Honduras Bio sowie der Bio-Kaffee aus Papua New Guinea. Oder an der Heißen Theke, an der gegrilltes Bio-Hähnchen serviert wird. Fünf Sorten Bio-Brot in der offenen Schaubäckerei sind dagegen momentan noch zugekauft.

Der Kunde wird verwöhnt von einer Fülle von Ess- und Trinkgelegenheiten; die einzelnen Wohlfühloasen mit Sitzgelegenheiten zeigen: Hier kann nicht nur eingekauft, sondern auch verweilt werden. Die 150 Sitzgelegenheiten im Bereich der Marktküche sowie die 70 Sitzplätze im Wintergarten etwa erschienen dem Marktleiter Dominik Trieba während der Planung zu viel; inzwischen wird es in Spitzenzeiten schon eng.   

Kosten und Verweilen

Auch in der Weinabteilung ist das Genussprinzip stringend. Es muss beim Weinkauf nicht beim Schauen bleiben. Der Kunde kann an einer Wein-Bar eine Auswahl der Weine verkosten und sich von einem kundigen Weinfachberater beraten lassen und als Begleitung dazu eine Käse-, Schinken-  oder Wurstplatte bestellen.

Aus Deutschland, Europa und Übersee werden den Kunden mit Lust auf Bio etwa 80 Bio-Weine und zehn Demeter biodynamische Weine geboten, unter anderem das deutsche VDP Weingut Prinz Salm, süditalienischer Doppio Passo Bio Primitivo oder Barton & Guestier Original Merlot aus Frankreich. Auch ein Bio-Sekt der Marke Freixenet ist zu haben. Für den anspruchsvollen Kunden gibt es im klimatisierten Cabinet auch noch besondere Weine, Champagner und Spirituosen. So wird ein Bio-Kunde vielleicht vom Benromach Organic Whisky angetan sein.

Bio und Nachhaltigkeit bei Obst und Gemüse

In der Obst- und Gemüseabteilung ist der Bioanteil in den letzten Jahren stark gewachsen und liegt inzwischen bei über zwölf Prozent.
Es gibt die Klassiker wie Bio-Kartoffeln, Bio-Äpfel, Bio-Tomaten, verschiedene Sorten an Bio-Zwiebeln und Bio-Paprika, losen Bio-Zucchini, Bio-Gurken, Bio-Salate und Bio-Blattgemüse, Bio-Möhren, Bio-Pastinaken, blanchierten Bio-Zuckermais und Bio-Butternut- und Bio-Hokkaido-Kürbis. Dazu kann der bioaffine Kunde auch Bio-Trauben oder frischen und getrockneten Bio-Knoblauch in Demeter-Qualität in seinen Einkaufswagen legen. Und direkt bei den Äpfeln stehen die Bio Shots von Bangs in der 300 Milliliter-Flasche.

Nur noch Bio-Bananen im Sortiment

Bei Obst und Gemüse stechen die breit ausgelegten Bananen hervor. Das Besondere hier: In der Markthalle Krefeld wird der Kunde bei Bananen, neben einem Preiseinstiegsangebot der Eigenmarke TiP, nur Bio-Qualität finden – wie übrigens insgesamt  in allen Real-Märkten. Hier ist die Konzernführung aus Gründen der Nachhaltigkeit und des Fair Trade das Wagnis eingegangen, und plant in Kürze die konventionelle Ware ganz auszulisten.  

Und das Kalkül ist aufgegangen. Die Kunden nehmen es an und der Erfolg der Bio-Bananen bestätigt den Marktleiter. Für Trieba ist es „eine Herausforderung dem Kunden so etwas nahe zu bringen, aber am Ende des Tages ist es dem Unternehmen gelungen“. Im nächsten Jahr stellt Real komplett auf Bio um und listet die konventionelle Ware  aus.   

Nachhaltigkeitsziel schon übertroffen

Real hat sich auf die Fahne geschrieben, 30 Prozent des Umsatzes mit nachhaltigen Produkten bis 2019 zu erreichen. Ein Ziel was gar nicht mehr verfehlt werden kann: in diesem Jahr wird es mit 32 Prozent bereits übertroffen.

Wobei: zu den nachhaltigen Produkten zählen alle, die zertifizierte Siegel und Labels aufweisen – einschließlich natürlich Bio - genauso wie diejenigen, die ein Real eigenes beziehungsweise geprüftes Gütekennzeichen tragen. Und dazu kommen auch noch die Tierprodukte aus Freilandhaltung und sämtliche regionale Waren. Da ist Nachhaltigkeit ein weites Feld.

Permakultur als Besonderheit

Bei Obst und Gemüse hätte die bioPress-Redaktion ein weiteres Highlight der Markthalle inspizieren können – wenn dieses Sortiment nicht saisonabhängig und mengenmäßig eingeschränkt wäre. Genau das gehört aber auch zum Besonderen. Als erster deutscher Lebensmittelhändler hat Real eine Auswahl von Produkten aus Permakultur ins Sortiment aufgenommen, einer speziellen Form des ökologischen Landbaus die ein besonderes, ganzheitliches Konzept verfolgt und deren Anbauflächen natürlichen Ökosystemen nachgebildet sind.

Seit Ende Dezember 2014 werden schon Granatäpfel, Kumquats, Orangen und Avocados angeboten. Später kamen Babyspinat, Bundmöhren, Radieschen, Orientsalat, Feldsalat und Lauchzwiebeln dazu. Diese Sorten sind saisonal eingeschränkt zu haben. Exklusiv-Lieferant ist die in Meerbusch beheimatete Lehmann Natur GmbH. Das Permakultur-Sortiment läuft gut, etwas was man bei Real auch als Ergebnis einer gelungenen Kundenkommunikation in Bezug auf Nachhaltigkeit und Bio sieht.

Bio als erste Qualität

Die Markthalle Krefeld will den Kunden in allen Bereichen die Wahl zwischen konventionell und Bio bieten. Und doch wird klar gemacht: Bio ist die erste Qualität. Das durchgängige Präsentations-Prinzip ist: Die ersten ein bis zwei Regale jeder Warengruppe sind mit Demeter-Produkten von Campo Verde und Bio-Waren anderer Hersteller gefüllt. Der Kunde wird also mit der besten Qualität begrüßt. Dies ist möglich, weil es Real gelungen ist, mit Demeter einen Fachhandelsvertrag einzugehen. Das Demeter-Siegel schafft Vertrauen und vermittelt dem Kunden eine hohe Glaubwürdigkeit.
Das meiste wird vom Zentrallager angeliefert, einiges auch direkt von Bio-Lieferanten. Wer genau diese sind wird aus Wettbewerbsgründen nicht verraten.

Auch in der Werbung setzt die Markthalle Krefeld auf Bio: In den Handzetteln wird Bio als Qualitätsmerkmal sehr stark hervorgehoben und beworben –  mit gutem Erfolg. Was im Bereich Bio unternommen wird, ist allerdings auch immer etwas von der Abteilung abhängig. Einen übergeordneten Bio-Beauftragten gibt es bei Real nicht. Allerdings lassen sich die zuständigen Einkäufer von externen Bioexperten beraten.

Bio-MoPro stark nachgefragt

Gefragt nach umsatzstarken Bio-Produkten nennt der Marktleiter direkt nach Obst und Gemüse die Molkereiprodukte. In den Kühlregalen stehen neben Produkten der Schwarzwaldmilch die von Andechser und Arla: Schwarzwaldmilch Vollmilch oder fettarme Milch in Flasche oder Tetrapack, Weide-Milch von Arla, Milch von Andechser Natur und Real Bio. Andechser Buttermilch und Schlagsahne von Arla oder Schwarzwaldmilch. Dazu von der Schwarzwaldmilch sechs Sorten Joghurt im Mehrwegglas, ebenso eine Auswahl von Andechser Natur. Lactosefreie Bio-Milch ist ebenfalls von der Schwarzwaldmilch erhältlich.  

Abgerundet wird das Angebot mit Butter, Schmand, Saure Sahne und Speisequark sowie Soja-, Reis- und Haferdrinks von Berief.
Ein Schnelldreher sind die Real Bio-H-Milch-Sorten. Deswegen sind sie als Angebot auf Paletten außerhalb der Regale platziert und kommen so auch gut bei den Kunden an.

Als SB-Käse sind Bio Heumilch Wildblume im Angebot, von Biokäse sechs Sorten und vier von der Real Bio Eigenmarke. An der Frischetheke finden sich von den Käserebellen der Weiße Rebell, der Chili Rebell, der Wiesen und der Pfeffer Rebell im Angebot. Außerdem Bio Münsterländer Altbierkäse mit Zwiebeln und Münsterländer Griekenschmied von Söbbecke und auch dessen Münsterländer Marienkäse, ein Schweizer Appenzeller von Emmi und Demeterzertifiziert die flotte Berta von Söbbecke.

Lange Frischetheken —  auch mit Bio gefüllt

Die Frischetheken sind geschmackvoll aufgemacht und passen zum beabsichtigten Markthallen-Ambiente. Außer bei Käse ist Bio auch bei Fleisch und Fisch in der Auslage präsentiert, der jeweilige Thekenbereich auffällig durch Bio-Siegel und den Real Slogan „Wir handeln aus Verantwortung“ gekennzeichnet.

Die Fleischtheke bietet eine Auswahl an Bio-Schweine– und Bio-Rinderfleisch, sowie gemischtes Hackfleisch, Filet, Kotelett, Schnitzel oder Krustenbraten.  Beim Bio-Geflügel sind ganze Hähnchen und Hähnchenschenkel und –brustfilets der französischen Marke Fermiers de Loué ausgelegt. Das kann auch an der gegenüberliegenden heißen Theke direkt gegrillt verzehrt werden. Zudem gibt es Putenmedaillons, Putenschenkel und Putenschnitzel sowie ein Suppenhuhn in Bio-Qualität.  

Der Frischfisch darf in einer Markthalle nicht fehlen und für den Bio-Liebhaber bietet sich das Lachsfilet aus ökologischer Aquakultur in Schottland sowie der ebenfalls aus Aquakultur, diesmal aus Griechenland, stammende Bio-Wolfsbarsch an. Als SB-Fisch ist Bio-Räucherlachs der real-Eigenmarke im Sortiment.

Hausgemachte Biofleisch-Produkte

Bei den Frischetheken liegt der Fokus auf handwerklicher Produktion. Und auch hier wird Bio-Qualität geboten. Eine große Tafel wirbt mit Hier direkt für Sie hausgemacht und Unser Service: Hausgemachte Biofleisch-Produkte. Nur mit einer marktbezogenen Bio-Zertifizierung ist Verarbeitung oder auch Verpacken oder nur Umverpacken vorort erst möglich.

Da gibt es selbstgemachte Wiener Würstchen, Fleischwurst, Bratwurst, Kassler und Frikadellen, also vor allem für den deftigen Hausmannsgeschmack. Eine Bio Rein-Rind-Salami, Fleischkäse, Schweinebraten und Frühstücksfleisch werden daneben in Scheiben angeboten.

Müsli-Block als Renner

Neben den Frischeprodukten seien auch die Bioprodukte des Müsli-Blocks sehr stark nachgefragt. Bei der Cerealien-Gondel fallen als erstes die Artikel von Campo Verde ins Auge, so das Basis- und Früchte-Müsli, die Dinkelflakes, die Haferflocken, der Dinkel, Grünkern, Dinkelgrieß und der Weizen zum Vermahlen oder im Ganzen. Darunter ist die Eigenmarke platziert, mit fünf Sorten real Bio Müsli. Und daneben im zweiten Regal die Bio-Flocken und Fleks von Kölln, sowie von Stengel Hafer und 3 Korn Crunchy und von Bio Zentrale Weizengriess und Weisser und Roter Quinoa.

Bio in allen Bereichen

Mit Müsli ist das Frühstück nicht erledigt. An Brotaufstrichen finden sich als Highlight drei Sorten von Campo Verde und weitere drei Sorten Fruchtaufstrich. Die Bio-Zentrale bietet zehn Brotaufstriche an und Fiorifrutta sieben Fruchtaufstriche.

Auch die Knabbereien kommen nicht zu kurz: von Campo Verde sind Mini-Brezeln, Pane Crocci und drei Sorten Grissini zu haben. Wer mehr auf klassische Chips steht, kann zu den Bio-Kesselchips von Lisa’s greifen. Oder zu Kartoffelchips von Chipsbox, die mit Geschmacksrichtungen wie Smoked Paprika, Tomate Basilikum oder Vinegar Karotte aufwarten. Von diesem Hersteller stehen auch Bio Gemüsechips im Regal. Von Crisptheworld sind Kartoffelchips Napoli Style erhältlich.

Knabbereien und Süßwaren gibt es von Veganz und Gepa. Und auf Raw Chocalate von Lovechok muss der Kunde auch nicht verzichten: Es gibt sowohl Lovechock Mylk Mandel/Maulbeere als Tafel als auch fünf Sorten Riegel. Insgesamt steht ein breites Bio Süßwarensortiment in den Regalen.
Nudeln von Paradiso, Puddings und Desserts von Nicole Gärtner, Kokosblütenzucker von Veganz, Nussmus von Stengler, Kokosprodukte von Dr. Goerg – in der Markthalle muss der Kunde in keiner Warengruppe auf ein Bio-Angebot verzichten.

Besondere Ernährung

Und dann gibt es noch einen langen Gang in dem alles zusammengefasst ist, was man als besondere Ernährung bezeichnen kann: Mit Superfood, Sportlernahrung, Leicht & Fit, Gesund leben, vegan, vegetarisch und ähnlichem sind die Regale betitelt.

Am ersten Gondelkopf stehen wieder ausschließlich Demeter-Waren: von fünf Sorten Nudeln aus Hartweizengries oder Dinkel über Tomatensaucen, Olivenöl, Kaffee, Aufstriche, Gemüsekonserven bis zu Knäckebrot und Mehl – alles von Campo Verde. Im Superfood-Regal daneben finden sich unter anderem die Chia-Riegel der Bio-Zentrale neben verschiedenen Porridge-Sorten von Berioo und Mehlen aus dem Sortiment von Borchers. Das als vegetarisch überschriebene Regal ist fast vollständig mit Bio Claasen belegt, etwa mit Cashew-, Sonnenblumen- oder Kürbiskernen, aber auch Chia-Samen und Quinoa weiß.

Die Regalreihe bietet eine bunte Mischung. Sogar Non-Food-Artikel wie Bücher über gesunde Lebensführung sind in den Regalen zu finden. Demeter- und Bio-Qualitätsprodukte dienen auch hier als erster Blickfang und Kundenmagnet. Die Schnelldreher wurden jeweils neben den konventionellen Pendants zweitplatziert und lassen damit direkte Vergleiche zu.

Showtime für StartUps

Besondere Artikel sind auch im so genannten StartUp-Regal zu finden. Hier wird Unternehmensgründern unter dem Motto Das erste Ma(h)l drei Monate lang Zeit gegeben, erste Erfahrungen im stationären Handel zu sammeln und die Kunden von sich und ihren Produkten zu überzeugen.
Ein Beispiel hier ist der Bio Sea Bacon von Seamore, ein veganer Fleischersatz mit Geschmack von Räucherspeck. In diesem Bereich sind Anbieter von Bio-Produkten sehr aktiv.

Gut gepflegt mit Bio

Im Near-Food findet sich Bio vor allem bei der Kosmetik. Die circa vier Meter Regalplatz bei der Naturkosmetik sind größtenteils von Lavera, Weleda, der real-Eigenmarke Sôi naturell  und Alkmene besetzt. Ergänzt durch Dr. Bronners, Frühmesner und Dresdner Essenznaturell. Damit ist das Angebot deutlich größer, als das der meisten Supermärkte.

Demeter für Hund und Katz

Selbst für die Haustiere ist die Markthalle Krefeld einen neuen Weg gegangen. Alles für Hund und Katz findet sich im Vorkassenbereich auf dem Weg zum Ausgang. Für die Haustiere gibt es mit den Marken Almo natura und Best Nature eine reichliche Bio-Auswahl.
Wer möchte, der kann auch für seine tierischen Lieblinge auf Demeter-Qualität der Marke Defu zurückgreifen.

Elke Reinecke

Was ist Permakultur?
Permakultur ist ein ganzheitliches Konzept der biologischen Landwirtschaft. Es zielt auf die Schaffung und Nutzung von dauerhaft funktionierenden nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen. Hier geht es um den Erhalt von Artenvielfalt, Natur und Lebensräumen.
Die Permakulturellen Anbauflächen sind natürlichen Ökosystemen nachgebildet. In einer Mischkultur nutzen verschiedene Pflanzen am selben Platz verschieden tiefe Wurzelräume und Schädlinge können sich weniger gut ausbreiten. Es werden Hecken gepflanzt, die dann als Windschutz oder als Rückzugsort für eine Vielzahl von Tieren wie Vögeln und Insekten dienen.
Wichtige Grundlage ist der Aufbau humusreicher Böden. Diese werden nicht nur für das Wachstum widerstandsfähiger, ertragreicher Pflanzen benötigt. Der Humus dient auch als wichtiger Kohlenstoff-Speicher. Auch der sparsame Umgang mit Wasser gehört zu den Kriterien.

 

Markthalle Krefeld
Hafelsstr. 200
47809 Krefeld
Eröffnet: November 2016
Mitarbeiter in Vollzeit: 280, 4 Auszubildende
Verkaufsfläche: 11.200 Quadratmeter
Kassen: 28, davon 8 SB-Kassen
Artikelanzahl: zirka 80.000
Bio-Artikel: zirka 3.000, davon 250 Demeter-Produkte
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 7 bis 22 Uhr
Geschäftsleitung: Dominik Trieba und Mario Wendt

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