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BioWest: Acht Prozent Besucherzuwachs

Lebhafte Gespräche an den Ständen, dichtes Treiben in den Gängen: Die BioWest war ein gelungener Start in das BioMessen Jahr 2016. 2720 Fachbesucher, acht Prozent mehr als im Vorjahr, nutzten die Gelegenheit sich bei den 320 Ausstellern über Produkte, Angebote und Themen zu informieren. „Wir freuen uns über diese positive Entwicklung, die zeigt, dass die Veranstaltungen ein echtes Bedürfnis des qualitätsorientierten Bio-Fachhandels befriedigen“, stellt Veranstalter Wolfram Müller fest.

Nicht nur Hersteller und Handel nutzten die Möglichkeit zur intensiven Kommunikation. Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, besuchte auf der BioWest regionale Betriebe und führte intensive Gespräche mit Vertretern der Verbände des ökologischen Landbaus und der Branche. Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder die Bedeutung der Erzeuger des ökologischen Anbaus und die Herausforderungen, vor denen sie stehen, zum Beispiel in der ökologischen Tierzucht. „Es ist wichtig, dass Erzeuger, Hersteller und Handel sich intensiv miteinander vernetzen, um den Verbrauchern mehr regionale Bio-Ware zur Verfügung stellen zu können. Hierfür bietet die BioWest auch dieses Jahr ein ideales Forum“, so Becker.

Veranstalter Matthias Deppe verwies darauf, dass Ganzheitlichkeit ein wichtiger Grundsatz der Bio-Branche sei. „Die BioMessen sind eine sehr erfolgreiche und attraktive Plattform, die Hersteller und Handel punktgenau zusammenbringt. Mir ist wichtig, dass der ökologische Landbau, der die Basis unserer gesamten Branche bildet, im Kontext der BioMessen bewusst sichtbar gemacht wird.“

Elke Röder, Geschäftsführerin Bundesverband Naturkost Naturwaren BNN e.V., betont die Bedeutung der Bio-Branche und des ökologischen Landbaus für die Entwicklung insgesamt: „Vernetzung ist für uns ein zentrales Thema.Deshalb begrüßen wir die Zukunftsstrategie für den ökologischen Landbau des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Wir würden uns wünschen, dass sie zur Gesamtstrategie der Bundesregierung für die Landwirtschaft wird.“

Traditionell stark ist in Nordrhein-Westfalen die Reformwarenbranche mit einer hohen Dichte von Verkaufsstellen. Kein Wunder, dass die Sonderfläche ReformWelt, auf der sich unter anderem zahlreiche Hersteller aus den Bereichen Nahrungsergänzung und Gesundheitspflege präsentierten, ebenfalls auf lebhaftes Interesse der Fachbesucher stieß.

Schon am kommenden Wochenende geht es in Berlin weiter: Am 24. April findet in der komplett ausgebuchten Messehalle 25 die BioOst statt.


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