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EU-Fördermittel

Genehmigungen aller deutschen ELER-Programme erreicht

Bundesminister Schmidt: „Starkes Signal für Landwirtschaft und ländliche Räume"

Die Europäische Kommission hat nunmehr alle 13 deutschen Programme im Rahmen der Förderperiode 2014 bis 2020 des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) genehmigt. Ende Mai erhielten die sieben noch ausstehenden ELER-Programme der Bundesländer ein positives Votum. Damit liegt Deutschland bei den Genehmigungen im EU-weiten Vergleich in der Spitzengruppe.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zeigte sich zufrieden: „Mit der ELER-Förderung können wir die ländlichen Regionen noch wirkungsvoller stärken. Wir haben in diesem Bereich alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um die Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe zu stärken, unsere Kulturlandschaften zu erhalten und die Entwicklung ländlicher Regionen zu sichern." Mit Hilfe des ELER, der so genannten „zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik", setzen die EU-Mitgliedstaaten Entwicklungsprogramme für die Förderperiode 2014 bis 2020 um.

Insgesamt sollen in Deutschland knapp 17 Milliarden Euro aus öffentlichen Mitteln in den Jahren 2014 bis 2020 eingesetzt werden, um die ländliche Entwicklung zu fördern – das sind gut 2,4 Milliarden Euro jährlich.

Neben den EU-Mitteln in Höhe von insgesamt 9,44 Milliarden Euro sollen rund 7,5 Milliarden Euro an nationalen Mitteln des Bundes, der Länder und der Kommunen bereitgestellt werden. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstützt die Länder dabei über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) mit einem gemeinsamen inhaltlichen Rahmen für zentrale Fördermaßnahmen sowie finanziell; im Jahr 2015 stehen dafür 620 Millionen Euro im Bundeshaushalt zur Verfügung.

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