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Bio-Bier mit World Beer Cup geehrt

„Störtebeker 1402 naturbelassen“ der Stralsunder Brauerei erhielt Gold

Auf einer Festveranstaltung in Höhr-Grenzhausen nahm Geschäftsführer Markus Berberich den World Beer Cup 2010 in Gold für das ökologisch gebraute „Störtebeker 1402 naturbelassen“ in der Kategorie  „Kellerbier“ entgegen. Damit ist das „1402“ der Stralsunder Brauerei in diesem Jahr das einzige preisgekrönte Bio-Bier einer deutschen Brauerei beim größten Bierwettbewerb der Welt in Chicago.

3.330 Biere aus 642 Brauereien und 44 Ländern kämpften um den alle zwei Jahre zu vergebenen World Beer Cup. „An einen Sieg mit unserem Bio-Bier haben wir in unseren kühnsten Träumen nicht geglaubt“, freut sich Markus Berberich über diese internationale Anerkennung, die darüber hinaus den eingeschlagenen Kurs der Brauerei bestätige.

Für die Produktion ihrer Bio-Biere aus der Störtebeker-Llinie verwenden die norddeutschen Braumeister überwiegend Rohstoffe aus der Region. Das ist ökologisch sinnvoll, da diese nicht über weite Strecken transportiert werden müssen, sichert heimische Arbeitsplätze und macht darüber hinaus dem „Bier der Gerechten“ alle Ehre. Allein 10.000 Hektoliter Bio-Bier werden im Jahr 2010 die Stralsunder Brauerei in Richtung Naturkosthandel und Bio-Gastronomie verlassen - eine Steigerung zum Vorjahr um gut 50 Prozent.

Die Stralsunder Brauerei ist eine mittelständische Brauerei mit einem jährlichen Ausstoß von 100.000 Hektoliter Bier, davon 10.000 Hektoliter Bio.  Störtebeker ist neben Stralsunder Bier die wichtigste Marke des Unternehmens. Die Stralsunder Brauerei wurde 1827 gegründet und war vor allem in der kaiserlichen Blütezeit als Hoflieferant der Ostseebäder bekannt. Mit dem Übergang zu einem Volkseigenen Betrieb erlebte die Brauerei einen qualitativen und wirtschaftlichen Niedergang, der erst wieder durch die Übernahme der Nordmann Unternehmensgruppe im Jahr 1991 aufgefangen wurde.

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