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Krankenhäuser

Bio-Verpflegung im Krankenhaus

Patienten würden Bio-Kost vorziehen

Den Krankenhäusern stehen für die Verpflegung pro Patient und Tag jedoch nur wenige Euro zur Verfügung. Dennoch: Die Krankenhäuser, die eine qualitativ hochwertige Verpflegung anbieten, bekommen dies durch eine hohe Patientenzufriedenheit honoriert. Diese wiederum könnte den Heilungserfolg beschleunigen. Zudem könnten Krankenhäuser als Großabnehmer einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, den ökologischen Landbau in der Region zu fördern.

"Das Angebot von Bio-Kost in Krankenhäusern bietet mehrere Vorzüge. An erster Stelle stehen die gesundheitlichen Vorteile für Patienten und Mitarbeiter", sagt Professor Franz Daschner, jahrelang Direktor des Instituts für Krankenhaushygiene an der Uni Freiburg und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Viamedica. "Mehrere Untersuchungen ergaben in den letzten Jahren, dass biologisch erzeugte Lebensmittel ernährungsphysiologisch hochwertiger einzustufen sind. Hinzu kommt: Als regelmäßiger Großabnehmer von Bio-Produkten kann ein Klinikum auch dazu beitragen, biologisch arbeitende Erzeuger der Region zu unterstützen. Diese haben es oft schwer, sich auf dem Markt zu etablieren. Doch Bio-Landwirte brauchen einen verlässlichen Markt, auf dem sie ihre Produkte absetzen können. Nur so können sie aus ihrem Nischendasein ausbrechen."


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