Jubiläum
25 Jahre FiBL Deutschland: „Kreativ, kompetent und top vernetzt“
Forschungsinstitut feiert Jubiläum
© Marzena Seidel, FiBL
Am 25. Juni 2026 feierte das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Deutschland auf der Staatsdomäne Frankenhausen in Grebenstein, dem Lehr- und Versuchsbetrieb der Universität Kassel, sein 25-jähriges Bestehen. Rund 160 Gäste und Mitarbeiter kamen zusammen, erhielten Einblick in die Arbeit des Forschungsinstituts und tauschten sich über aktuelle Entwicklungen des Ökolandbaus aus.
Im Gründungsjahr 2001 hatte das FiBL in Deutschland drei Mitarbeiter. Heute arbeitet ein Team aus 75 Beschäftigten an den Standorten Frankfurt am Main und Witzenhausen daran, wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis nutzbar zu machen und gemeinsam mit Partnern Lösungen für die Herausforderungen einer nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft zu suchen. Zu den bekanntesten Angeboten zählen die Betriebsmittelliste für die ökologische Produktion, die bundesweiten Öko-Feldtage und die Weiterbildungsangebote der FiBL-Akademie.
In Drei-Minuten-Pitches präsentierten die Anfang des Jahres neu aufgestellten Teams des FiBL Deutschland auf der Jubiläumsfeier ihre Arbeitsbereiche und gaben den Gästen Einblick in Themen wie Forschung, Weiterbildung, Veranstaltungen, Datenbanken und Wissenstransfer. Gelegenheit zum Austausch boten Hofführungen, Mitmachaktionen und fachliche Gesprächsangebote. Dabei wurde unter anderem über aktuelle Entwicklungen bei der Verfügbarkeit von Bio-Saatgut und Perspektiven für die landwirtschaftliche Weiterbildung diskutiert.
Langjährige Partner würdigten die Bedeutung des FiBL. Miriam Athmann, Professorin und Leiterin des Fachgebiets Ökologischer Land- und Pflanzenbau der Universität Kassel, betonte die Komplexität der aktuellen Herausforderungen für Landwirtschaft und Gesellschaft und die Notwendigkeit einer Transformation hin zu klimaresilienten, ressourcenschonenden und wirtschaftlich tragfähigen Agrar- und Ernährungssystemen. „Auf der Suche nach fundierten Lösungen ist das FiBL dabei kreativ, kompetent und top vernetzt“, sagte sie.
Die Geschäftsführung des FiBL Deutschland – Vera Bruder und Frank Wörner (FiBL Projekte GmbH) sowie Rebecca Franz-Wippermann (FiBL Deutschland e.V.) – zog ein positives Fazit zur Veranstaltung und hob besonders den Teamgeist unter den Mitarbeitern und Partnern hervor, der das FiBL bis heute präge – „getragen von den Werten des ökologische Landbaus“. Auch in den kommenden 25 Jahren wolle das Forschungsinstitut dazu beitragen, wissenschaftsbasierte und praxisnahe Lösungen für die zentralen Herausforderungen der Land- und Lebensmittelwirtschaft zu entwickeln und ein Treiber für die Transformation bleiben.







