Beyond Meat muss einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen: Im zweiten Quartal 2023 sank der Umsatz des US-Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um gut 30 Prozent auf 102,1 Millionen Dollar. Der Hersteller veganer Burger und Würstchen hat seine Prognose mit Blick auf das Gesamtjahr deswegen angepasst.
Beyond Meat rechnet nun mit einem Umsatz zwischen 360 und 380 Millionen Dollar, 14 bis neun Prozent weniger als im Vorjahr. Bislang war das Unternehmen von einem Umsatz zwischen 375 und 415 Millionen Dollar ausgegangen.
Der Hersteller erklärte den Einbruch mit einer schwächeren Nachfrage in der Kategorie pflanzliche Fleischalternativen sowie der hohen Inflation. Dazu kommt ein wachsender Konkurrenzdruck im Markt für Fleischersatzprodukte.
Das EU-Parlament hat am 8. Oktober beschlossen, dass Bezeichnungen wie ‚Wurst‘ oder ‚Burger‘ künftig ausschließlich Fleischprodukten vorbehalten sein sollen. Der schwäbische Vegan- und Bio-Pionier Klaus Gaiser, Gründer der Topas GmbH, Hersteller der Traditionsmarke Wheaty, kritisiert den Beschluss scharf.
The New Meat Company verliert Anteile in der Lebensmittelproduktion
Die l’herbivore GmbH, Hersteller bio-veganer Fleischalternativen aus Seitan und Lupinen, muss Insolvenz anmelden. Das hat der Hauptanteilseigner The New Meat Company mitgeteilt. Zuvor hatte bereits ein weiteres Bio-Startup aus seinem Portfolio Insolvenz angemeldet: die EP Food GmbH, spezialisiert auf pflanzliche Bio-Saucen und -Brühen.
Im Geschäftsjahr 2025 hat die Gepa einen Großhandelsumsatz von 104 Millionen Euro erreicht – ein Plus von 22,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings war das Wachstum stark von höheren Preisen getrieben. Für die wichtigsten Produktgruppen Kaffee und Schokolade vermeldet die Gepa einen moderaten Absatzrückgang im einstelligen Bereich. Fast 90 Prozent des Umsatzes wurden mit Bio-Produkten erwirtschaftet. Die neuen Zahlen wurden heute bei der Jahrespressekonferenz des Fairhandels-Unternehmens vorgestellt.