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Agrarpolitik

Anhörung zum Ökolandbau im Bayerischen Landtag

Thomas Lang vom LVÖ Bayern ist als Experte geladen

Anhörung zum Ökolandbau im Bayerischen Landtag © LVÖ

Am kommenden Mittwoch, 24. Mai, tauscht sich der Agrarausschuss des Bayerischen Landtags mit acht Sachverständigen aus Wissenschaft und Praxis zur ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft aus. Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ) begrüßt das Treffen. Nur durch die Evaluierung der bisher getroffenen Maßnahmen könnten optimale Rahmenbedingungen für den Bio-Ausbau geschaffen werden.

Vorab haben Abgeordnete des Landwirtschaftsausschusses Fragen an die Sachverständigen formuliert. Sie zielen darauf ab, die aktuelle Situation des Ökolandbaus in Bayern umfassend zu beleuchten, Fördermaßnahmen zu evaluieren und die Gemeinwohlleistungen des ökologischen Landbaus sowie auch Markt- und Forschungsthemen zu thematisieren.

Einer der geladenen Experten ist Thomas Lang, erster Vorsitzender der LVÖ Bayern e.V. „Es gilt, die politischen Rahmenbedingungen jetzt so zu gestalten, dass in Bayern der Ausbau auf 30 Prozent Ökolandbaufläche bis 2030 wieder Fahrt aufnehmen kann“, sagt er. „Die öffentliche Hand kann Bio in der Außer-Haus-Verpflegung gezielt voranbringen, Vorrangflächen für den Ökolandbau schaffen und bürokratische Hürden abbauen.“ Die über 11.000 engagierten Bio-Bauern, die in Bayern tagtäglich zeigen, dass Umweltschutz und Lebensmittelerzeugung Hand in Hand gehen, brauchten weiterhin klare politische Zeichen.

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