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Bios nominiert für Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Vorreiter in den Kategorien Biodiversität, Lieferkette und Gesellschaft

Bios nominiert für Deutschen Nachhaltigkeitspreis © Frank Fendler

Das Assessmentteam des Deutschen Nachhaltigkeitspreises hat seine diesjährigen Kandidaten bekanntgegeben. Unter den Nominierten sind auch einige Bio-Hersteller, darunter Allos, Bio Planète, die Bohlsener Mühle, fairafric und Holle.

Die Ölmühle Moog GmbH mit der Marke Bio Planète wurde in der Kategorie Biodiversität nominiert. Bereits 2014 hat das Unternehmen die ‚Initiative heimische Bio-Landwirtschaft‘ gegründet, die 2022 zu ‚Aus gutem Grund‘ weiterentwickelt wurde. Neben Anbauförderung und Regionalvernetzung seien dabei die Themen zukunftsfähige Landwirtschaft, Biodiversität und Bodengesundheit besonders wichtig. Dreimal im Jahr werden Feldseminare für ökologische und konventionelle Landwirte veranstaltet. Im Rahmen eines Kleinprojektefonds unterstützt der Hersteller innovative Projekte und Verfahren im Anbau.

Die Ölmühle selbst verarbeitet nicht nur Bestseller wie Raps- oder Olivenöl, sondern auch Nischenprodukte wie Senf- oder Leindotteröl. Solche eher selten angebauten Ölpflanzen zu bewahren, sei wichtig, um die Diversität landwirtschaftlicher Fruchtfolgen zu erhalten und so dem Verlust der Artenvielfalt entgegenzuwirken.

Die fairafric AG wurde für das Transformationsfeld Lieferkette ausgewählt. Das Social Business verlagert die Wertschöpfung der Schokoladenproduktion ins Erzeugerland Ghana, wo die Bio-Tafeln in einer solarbetriebenen Fabrik hergestellt werden. So fördert es lokale wirtschaftliche Strukturen und schafft Jobs in der Weiterverarbeitung und Zulieferindustrie. Damit blieben im Vergleich zu anderen Fairtrade-Schokoladen 500 Prozent mehr lokales Einkommen im Erzeugerland.

Dass Bio-Unternehmen auch gesellschaftlichen Mehrwert bringen, zeigt der Getreide-Verarbeiter Bohlsener Mühle. Seine über 650 Produkte werden von über 280 Mitarbeitern am Unternehmensstandort nahe Uelzen erzeugt. Mit der der ‚Akademie für ländliche Entwicklung und Nachhaltigkeit‘ und dem ‚ÖkoRegio-Verein‘ macht sich der Bio-Pionier für nachhaltige Entwicklung in seiner Region stark. Mehr als 90 Unternehmen sind heute im Landkreis Uelzen bio-zertifiziert und über 1.350 Menschen arbeiten in nachhaltig ausgerichteten Unternehmen.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zeichnet Unternehmen aus, die mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen Nachhaltigkeit vorantreiben und wirksame Beiträge zur Transformation leisten. Der Preis ist der größte seiner Art in Europa und wird in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung vergeben.

Die Finalisten und Sieger werden am 2. Dezember im Rahmen des 15. Deutschen Nachhaltigkeitstages prämiert. Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundestagspräsidentin Bärbel Bas und Bundesratspräsident Peter Tschentscher werden zur Preisverleihung in Düsseldorf erwartet.


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