Die Entwicklung des Bio-Markts sowie Robotertechnik für den Gemüseanbau sind die Hauptthemen des 5. Bio-Fachforums Gemüse und Kartoffeln am 10. November in Visselhövede (Niedersachsen). Vertreter von Rewe, Lidl, Edeka, Kaufland und Bünting sprechen über ihre Vermarktungsstrategien und Zukunftsaussichten. Feldroboter werden präsentiert und ihr Innovationspotential diskutiert.
Die Agrarmarkt-Informationsgesellschaft (AMI) wird über die Preisentwicklung, Mengen und Marktaussichten von Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, Brokkoli, Mini Romana und Zucchini sowie Kürbis und Knoblauch informieren. Landwirte finden außerdem spannende Vorträge zu Versuchen mit Bio-Lagermöhren und Wetter-Prognosemodellen zur Gemüse-Gesundheit und zur Langzeitlagertechnik. Einen weiteren Blick in die Zukunft wagt das Bio-Fachforum mit der Vorstellung und dem Vergleich von fünf Feldrobotern.
Das Fachforum wird vom Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) veranstaltet. Unterstützt wird es von 33 Ausstellern, deren Stände im Foyer des Tagungshotels zu einem Besuch in den Pausen einladen. Die Veranstaltung wird unter den Vorgaben der Niedersächsischen Corona-Verordnung stattfinden. Teilnehmer werden gebeten, sich rechtzeitig damit vertraut zu machen.
Zum sechsten Mal veranstaltet das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) am 9. November das größte deutschsprachige Fachforum für Bio-Gemüse und Bio-Kartoffeln in Visselhövede, Kreis Rotenburg in Niedersachsen. Auf dem Programm stehen Vorträge und Diskussionen über Politik, den Bio-Markt und rund um den Bio-Gemüseanbau.
Die Mitgliedsbetriebe des Bio Kartoffel Erzeuger e.V. (BKE) haben ihre Anbauflächen für die Ernte 2026 um rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Als Grund nennt der BKE die überdurchschnittliche Rohwarenversorgung in der vergangenen Saison, die zu einem starken Preisdruck für die Landwirte geführt hat. Die Höhe der diesjährigen Erträge ist derzeit noch offen.
Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft sieht den diesjährigen Bio-Gemüsebau in Deutschland unter keinem guten Stern. Das kühle, nasse Wetter führe bei vielen Gemüsearten zu erheblichen Verzögerungen, sowohl im Freiland als auch im geschützten Anbau. Dazu komme im Freiland ein erhöhtes Krankheitsaufkommen und die Behinderung von Feldarbeit durch Nässe. Bei einigen Kulturen sei die Versorgungslage angespannt.