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Jahresbilanz

BMI eG mit deutlichem Umsatzwachstum

BMI eG mit deutlichem Umsatzwachstum

Die genossenschaftliche Molkerei Bayerische Milchindustrie eG (BMI eG) konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr 2019 ihre Verkaufserlöse auf 653 Millionen Euro steigern. Dies sind 55 Millionen Euro mehr als im Vorjahr - ein Plus von 9,2 Prozent. Wichtige Wachstumstreiber waren Bio-Laktose und Molkenderivate. Die gesamte Sparte Ingredients legte um 24,7 Prozent zu.

Dr. Thomas Obersojer, Vorstandsvorsitzender der BMI: „Wir konnten in allen unseren drei Sparten – Ingredients, Frischprodukte und Käse – wichtige Impulse im Markt setzen und unsere hohe Biokompetenz nutzen.“

Der Frischebereich zeigte ein Absatzplus von drei Prozent. Wachstum wurde unter anderem durch gute Verkaufszahlen bei Bio-Produkten für Handelsmarken und Quark erzielt sowie durch die Sortimentserweiterung bei der Regionalmarke Frankenland um einige Bio-Artikel. Aufgrund der Preisrückgänge vor allem bei Butter, Sahne und Magerquark liege der Umsatz in dieser Sparte aber um 2,7 Prozent unter dem des Vorjahres.

In der Gesamtheit konnten die Werke 2,6 Prozent mehr Rohstoff verarbeiten. Am stärksten stieg das Biomilch-Aufkommen mit über 20,1 Prozent. Alle Bio-Bauern, die ihre Milch an die Genossenschaft liefern, seien Bioland zertifiziert bzw. von Bioland anerkannt und bewirtschafteten ihren Hof nach den geltenden Richtlinien des Verbandes.

Zusätzlich zum weiteren Ausbau des Bio-Sortiments sollten in Kürze weitere Milchsorten mit einem Plus für das Tierwohl folgen, so eine Frischmilch mit Tierschutzlabel, die damit den Anforderungen des Deutschen Tierschutzbundes entspricht. Insgesamt setzten Verbraucher immer mehr auf  nachhaltige und regionale Produkte. So seien sowohl Regionalmarken  als auch Mehrweggebinde um 23 Prozent gewachsen.

Die BMI zahlte für Standardmilch (4,2 Prozent Fett, 3,4 Prozent Eiweiß) im Durchschnitt über alle Milchsorten 34,87 Euro je 100 Kilogramm, für Bioqualität 47,92 Euro je 100 Kilogramm. Damit würden die Auszahlungspreise nur knapp unter dem Branchendurchschnitt liegen.

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