Start / Ausgaben / bioPress 99 - April 2019 / Auch kleinere Märkte mit Ware von Roy

Handel

Auch kleinere Märkte mit Ware von Roy

Auch kleinere Märkte mit Ware von Roy © bioPress, EM

Der Edeka Markt Peipp, im etwa 15 Kilometer von Nürnberg entfernten Roßtal gelegen, versorgt ein fast noch dörfliches Umfeld. Die Familie Peipp hat früher einen kleinen Naturkostladen geführt, bevor sie 2014 ihren Edeka-Markt eröffnete. Der jetzige Markt ist ebenfalls im Familienbesitz: Ruth Kittler führt ihn zusammen mit ihrem Bruder, und auch die Nichte arbeitet mit.

In den ersten Jahren empfand Kittler die Situation, was Bio-Obst und Gemüse betrifft, als eher schwierig. Auch sie beklagt die verpackte Ware der Edeka-Vorstufe bei Bio-Obst und Gemüse: “Nicht unbedingt, was die Bio-Kunden wollen“, so Ruth Kittler.

Kinderäpfel von Roy‘s Naturkost

Hier finden sich etwa 40 Sorten, Bananen und Birnen sogar in Demeter-Qualität von der Edeka. Von Roy’s Naturkost kommen Ätna-Orangen, Mango, Paprika, Brokkoli, Zucchini, Möhren, Hokkaido und Äpfel. Bei den Äpfeln fallen die Kinderäpfel auf. Das sind besonders kleine Äpfel, die die Anbieter schwieriger verkaufen können und die Roy’s Naturkost ihnen abnimmt und unter dieser Bezeichnung vermarktet. Bei Edeka Peipp verkaufen sie sich gut.

Auch im Edeka-Markt Peipp wird die Ware von Roy direkt am Eingang als Aufbau präsentiert – als Blickfang und Aufwertung des Sortiments. Ansonsten ist auch hier Bio separat präsentiert, so kennt die Marktleiterin das schon immer. Von ihrem früheren Bioladen sei sie gewohnt, dass die Käufer Bio an einem zentralen Ort wollten. Die Kunden sollten diese Strukturen im neuen Markt wiederfinden.

Ruth Kittler hat auch durchgehend verschiedene Preise für konventionelle und Bio-Ware – und damit das Problem der Kennzeichnung für die Kasse. Da wird dann teilweise mit Kreppband gearbeitet, um den einen Sellerie vom anderen zu unterscheiden. Die Erfahrungen aus den anderen Märkten bringen sie allerdings zum Nachdenken.

Elke Reinecke

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