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Erfolgreiche Konzepte für agrarökologische Landwirtschaft in Kiel vorgestellt

Erste Marketgarden-Feldtage für 2019 vorgesehen

Unter dem Motto ‚Neue Konzepte für eine agrarökologische und zukunftstaugliche Landwirtschaft‘ kamen Ende November 2018 200 Interessierte aus ganz Deutschland sowie Dänemark, Luxemburg, Niederlande, Schweden und England zusammen.

Eine mehrtägige Tagung über Biointensive Landwirtschaft und Marketgardening fand an der Universität Kiel statt und wurde von der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) gemeinsam mit dem Öko-Junglandwirte Netzwerk und dem Gustav-Radbruch-Netzwerk für Philosophie und Ethik der Umwelt (GRN) der Universität Kiel organisiert.

Seit ein paar Jahren entstehen weltweit neue landwirtschaftliche Modelle wie Biointensive Landwirtschaft, Market Gardening oder Mikrofarms. Sie sind auf kleiner Fläche sehr produktiv und ihre geringen Investitionskosten machen diese Konzepte besonders für junge Einsteiger interessant.

Auf der Tagung berichteten unter anderem vier Pioniere aus Kanada, Schweden und Frankreich von den Erfolgsrezepten ihrer Hofprojekte. In fünf verschiedenen Workshops stellten auch deutsche Teilnehmende ihre eigenen Projekte vor. Ein wichtiges Ziel der Veranstaltung war, zum ersten Mal einen Austausch und eine Vernetzung der Bewegung in Deutschland zu ermöglichen.

Mitorganisator Manuel Nagel von der SÖL denkt schon in die Zukunft: „Auf der Tagung wurde deutlich, dass es viele Konzepte und viele junge Menschen gibt, die das Potenzial und die Motivation haben, unsere Zukunft lebenswert zu gestalten. Daher soll es im kommenden Jahr (2019) die ersten Marketgarden-Feldtage geben.“


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