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Nachhaltigkeit

Gala Dinner aus alter Sportkleidung

Houdini zaubert weltweit erstes veganes Menü aus kompostierter Sportswear

Gala Dinner aus alter Sportkleidung © Houdini

München/Stockholm im Juli 2017  |   Schon einmal Gemüse gegessen, das auf abgetragener Sportkleidung gewachsen ist? Die schwedische Outdoor-Marke Houdini hat es geschafft, ihre Produkte so nachhaltig zu entwickeln und zu produzieren, dass sie gänzlich biologisch abbaubar sind. Genau dies stellt die Marke unter Beweis, indem sie ihre eigene abgetragene Sportswear kompostiert, somit in Erde verwandelt und darauf Gemüse angebaut hat. Der schwedische Sternekoch Sebastian Thureson zauberte aus diesen Zutaten erste vegane Dinner aus alten Produkten der Outdoor-Marke: Das Houdini Menü.

Fokussiert und konsequent setzt Houdini den zirkulären Produktionskreislauf um und beschreitet damit neue Wege innerhalb der Bekleidungsindustrie.

Alle Kleidungsstücke werden beim schwedischen Unternehmen mit dem Anspruch entwickelt, durch maximalen Tragekomfort und höchste Funktionalität ein außergewöhnliches Outdoor-Erlebnis zu schaffen. Dabei spielen Nachhaltigkeit und Recycling die zentrale Rolle. Um diese Philosophie in letzter Konsequenz umzusetzen, hat Houdini Funktionsbekleidung entwickelt, die sogar kompostierbar ist. Den Beweis traten die Schweden an, kompostierten abgetragene Produkte und bauten auf der daraus entstandenen Erde Gemüse an. Der schwedische Starkoch Sebastian Thureson kreierte aus diesen Zutaten ein Gourmet-Menü, das „Houdini Menue“, zu dem per Losverfahren ausgewählte Fans der Marke geladen waren.

Houdini schließt den nachhaltigen Produktionskreislauf

„Von Anfang an war es unsere Vision, Kleidung zu schaffen, die das Outdoor-Erlebnis für jeden maximiert, ohne dabei negative ökologische Auswirkungen auf unseren Planeten zu haben. Mit dem Anbau von Gemüse auf unserer aussortierten kompostierten Sportbekleidung zeigen wir, wie wundervoll es sein kann, den Kreislauf erfolgreich zu schließen. Für mich bedeutet dies: Essen, dass sich gut anfühlt und gut schmeckt“, kommentiert Eva Karlsson, CEO von Houdini.

  • © Houdini

Das Houdini Menü zeigt, dass es möglich ist, aus abgetragener Sportkleidung wie dem Airborn Base Layer, durch Kompostierung neues Leben zu erschaffen. Bereits jetzt ist fast jedes Kleidungsstück der Outdoor-Marke recycelbar. Dennoch werden Design und Material kontinuierlich weiterentwickelt, so sind bis heute drei biologisch abbaubare Produktlinien entstanden: Airborn, Activist und Wooler. Die Produkte bestehen zu 100 Prozent aus erneuerbaren, organischen und natürlichen Materialien. Beispielsweise bei der Airborn Produktlinie sorgt ein Merinowollen-Seiden-Gemisch für angenehmen Tragekomfort und ist dabei gänzlich biologisch abbaubar.

Vom Houdini-Baselayer zum Gala-Menü

Die abgetragenen Produkte der Outdoor-Marke wurden im November 2016 in den Kompost gegeben und haben sich innerhalb von nur sechs Monaten in nährstoffreiche Erde verwandelt. Den Kompostiervorgang überwachte und betreute Gunnar Eriksson, ein Experte mit über 20 Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet. In der entstandenen Erde wurden Gemüse und Kräuter angebaut, aus denen der Chefkoch Sebastian Thureson das weltweit erste Gourmet-Menü aus abgetragener Sportkleidung kreierte.

Sebastian Thureson ist begeistert: „Houdini legt eine gewisse Ehrlichkeit an den Tag – sich selbst gegenüber und auch bezüglich der Art und Weise, wie sie ihre Produkte produzieren. Bei der Erstellung des Menüs für das Dinner war es mir wichtig, die Tatsache aufzugreifen, dass es aus alter Kleidung entstanden ist, aber auch jedem Gericht dieses ehrliche Gefühl zu verleihen. Letztendlich harmonisiert das genau mit meiner Vorstellung, wie ich in meinem Job kochen möchte.“


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