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Bio-Messe

Bio-Business auf hohem Niveau

485 Aussteller und 4.638 Fachbesucher auf BioSüd in Augsburg

Seevetal, 27.9.2016 |  Mit einer Vielfalt von Ausstellern und großem Besucherandrang präsentierte sich die regionale Fachmesse BioSüd auf gewohnt hohem Niveau. „Die BioSüd ist für die traditionell starke Bio-Branche in Süddeutschland als Angebots- und Kommunikationsplattform im Herbst gesetzt und punktet durch ihre klare Positionierung“, zeigt sich BioMessen-Veranstalter Wolfram Müller zufrieden. Das bestätigt Elke Röder, Geschäftsführerin des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) e.V., der Schirmherr der Veranstaltungen ist.

„Die BioMessen bieten Bio-Produkten ein angemessenes Umfeld. Auf der Ausstellungsfläche Naturkost und Naturwaren sind nur Produkte, die der Sortimentsrichtlinie von BNN und Naturkost Süd entsprechen, zugelassen. Dort muss man sich nicht durch Greenwashing hindurchfinden und kann im eigenen Unternehmen diese klare Orientierung an seinen Kunden weitergeben. In Zeiten des Generationswechsels, wenn viele Menschen neu in die Branche einsteigen, ist das sehr wichtig,“ so Röder.

Die Angebotsvielfalt ließ sich unter anderem auf dem neu gestalteten Neuheitenstand von Ecoinform erleben, der beim Fachpublikum gut ankam. Neben den etablierten Lieferanten der Bio-Branche präsentierten sich auf der BioSüd zahlreiche regionale, kleinere, oft junge Betriebe.

„Mit dem neuen Konzept Machermarktplatz haben wir für diese wichtigen Impulsgeber ein eigenes Format geschaffen, das wir im kommenden Jahr kontinuierlich ausbauen werden. Wir sehen das als Investition in die Weiterentwicklung der Branche“, erläutert BioMessen-Veranstalter Matthias Deppe.

Eine lebhafte Diskussion zum Thema „Was bringt ein regionales Bio-Siegel für ein Bundesland“ erlebten die interessierten Zuhörer beim ebenfalls neu geschaffenen Diskussionsformat „Zwölf Uhr mittags“. „Das bayerische Bio-Regionalsiegel ist ein Angebot für alle Marktbeteiligten, das eine höhere Bio-Qualität in Kombination mit Herkunft aus und Verarbeitung in Bayern klar kommuniziert“, so Dr. Michael Lüdke, Referent Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Dr. Lüdke und Reiner Erben, Umweltreferent der Stadt Augsburg nutzten die BioSüd ebenso zu einem informativen Messerundgang mit den Vertretern der Branchen- und Anbauverbände wie die neu gekrönte  bayerische Bio-Königin Eva Gottschaller. Auf die BioSüd in Augsburg folgt am 9. Oktober die BioNord in Hannover, die den Abschluss des BioMessen-Quartetts 2016 bildet.

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