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Bio-Produkte eine Frage des Geldes

Bio-Produkte sind in Deutschland auf dem Vormarsch. 42 Prozent der Deutschen geben an, gezielt solche Produkte zu kaufen. Allerdings ist dies eine Frage des Geldes, denn bei Geringverdienern (monatliches Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro) kommen bei rund jedem Dritten (35 Prozent) Bio-Produkte in den Einkaufskorb, bei Vielverdienern (monatliches Haushaltsnettoeinkommen ab 4.000 Euro) sind es hingegen 53 Prozent.

Preisbewusst sind die Deutschen trotzdem, denn ob Bio oder nicht, der Großteil der Bundesbürger (73 Prozent) kauft die meisten Alltagsprodukte beim Discounter. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Food-Studie des Marktforschungsinstituts YouGov.

Doch neben Bio ist auch Fair Trade ein aktueller Trend. Laut Studie gibt die Mehrheit (56 Prozent) der Bundesbürger an, wenn möglich Produkte aus fairem Handel zu kaufen. Dabei ist Frauen das Thema wichtiger als Männern: 61 Prozent der Frauen gegenüber 51 Prozent der Männer antworteten, dass sie auf Fair Trade-Produkte zurückgreifen.

Beim Thema Essgewohnheiten der Deutschen ernähren sich 1,1 Prozent der Bundesbürger überwiegend vegan und 11 Prozent meist vegetarisch. Die Zahl der konsequenten Veganer und Vegetarier liegt in Deutschland bei 0,7 bzw. 4,3 Prozent. Politisches und kulturelles Interesse, Ehrgeiz und berufliches Engagement sowie Probierfreude und Spaß zeichnen die Gruppe der Vegetarier in Deutschland aus.

Am liebsten kaufen Vegetarier bei Rewe, Aldi und Edeka ein und achten beim Kauf von diversen Produkten eher auf die Marke als auf den Preis. Im Vergleich zu Personen, die auch Fleisch essen, kaufen sie bevorzugt auch auf Märkten und Bauernhöfen, in Bioläden und Reformhäusern ein.

In der Gruppe der Vegetarier finden sich überwiegend Frauen, denn 65 Prozent der Vegetarier sind weiblich, rund jeder Dritte (35 Prozent) männlich. Im Vergleich zu den Fleischessern ist die Gruppe der Vegetarier eher jünger, treibt häufiger Sport und ist schlanker.

 



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Stichwörter: Markt, Studie, Verbraucher