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BioNord/Süd erwarten Zuwachs

In Hannover feiern die Regionalmessen Jubiläum

Seit zehn Jahren existiert die BioNord, die am 14. September in Hannover erneut über die Bühne geht. Am 28. September öffnet in Augsburg die BioSüd. Für die beiden regionalen BioMessen erwarten die Veranstalter 2014 einen leichten Zuwachs bei Fläche und Ausstellerzahlen.

Der Herbst 2014 bringt einen Grund zum Feiern: 2004 fand in Hamburg die erste BioNord statt. Auf der BioNord 2014 soll dieses Jubiläum gefeiert werden. Auf Initiative von Mitveranstalter Wolfram Müller wurde 2009 die erste BioSüd in Augsburg ausgerichtet. Mit BioWest und BioOst wurde 2013 das Konzept der regionalen Fachmessen als Forum und Treffpunkt für die Branche bundesweit flächendeckend umgesetzt.

Die vier regionalen BioMessen erreichten im vergangenen Jahr insgesamt 12.300 Fachbesucher. Trotz der kontinuierlich guten Entwicklung der letzten Jahre sind  die regionalen Bio-Messen nicht auf unbeschränktes Wachstum ausgerichtet. „Wir müssen beraten und Ausstellern auch sagen, wenn sie ihre Zielgruppe auf der Messe nicht finden “, betonte Veranstalter Matthias Deppe.

Die Fachbesucher schätzen an den BioMessen, dass diese die gesamte Bandbreite der klassischen Bio-Branche abbilden. Pioniere der Naturkost, Naturkosmetikanbieter und bundesweite Lieferanten des Fachhandels sind ebenso vertreten wie die Anbauverbände und Reformwaren. Auf großes Interesse stoßen regionale Anbieter, die ungefähr zwanzig Prozent des Angebots ausmachen. „Die Sortimente auf den einzelnen Messen sind individuell und unterscheiden sich zu einem gewissen Prozentsatz“, gibt Deppe bekannt.

70 Prozent der Besucher stammen direkt aus dem Naturkost- und Reformwaren-Fachhandel, sechs Prozent aus dem selbstständigen Einzelhandel (SEH), fünf Prozent aus der Gastronomie und die restlichen 19 Prozent aus den Bereichen, Erzeuger, Hersteller und Großhandel. Von den Ausstellern der BioNord ha­ben 16,5 Prozent Angebote für den SEH und 18 Prozent für die Gastronomie und bei der BioSüd sind es 19 und 22 Prozent.

„In den letzten zehn Jahren ist es uns gelungen, ein Angebot für den Hauptstrom unserer Zielgruppe zu machen. Wir waren lebendig und kreativ und haben die Messe weiterentwickelt. So wurde die heute selbstverständlich etablierte Sonderfläche ReformWelt anfangs von Einigen durchaus kritisch betrachtet. Wir haben eine Angebots-Kennzeichnung für den SEH entwickelt und eingeführt. Und wir wollen auf den Messen auch Politiker für Branchen-Themen sensibilisieren“, bemerkt Deppe.

Hierl kommt mit neuer Verpackung

Nudelmacher Hierl aus Stallwang wird auf den regionalen BioMessen sein Sortiment in einer neuen Verpackung präsentieren. Die bayerischen Teigwaren werden künftig im edlen Einschiebekarton verpackt. Jahrelang hat Karlheinz Hierl wegen des schlechten Erscheinungsbildes der Tiefziehbeutel im Regal mit dem Handel diskutiert. Die Verpackung hatte breite Siegelränder und war deshalb nicht zufriedenstellend präsentierbar. Lebensmitteltechnologisch war die alte Verpackung spit­ze. Sie weicht der besseren Optik.

Kartoffelprodukte aus Deutschland

Engel - meine Heimatküche aus Goch in Nordrhein-Westfalen stellt auf  der BioNord/ Süd Kartoffel-Trockenproduk­te aus. Den Hauptrohstoff bezieht der Hersteller von Bio Kartoffel Nord. Für Kartoffelpüree, Kartoffelknödel halb + halb, Kartoffelstärke und Reibekuchen werden Bioland Kartoffeln eingesetzt. Seit 2012 produziert Engel mit dem Dampf aus dem eignen Biomasse-Heizkraftwerk weitestgehend CO2 neutral.

Relaunch bei Nutrition & Nature

Der französische Lebensmittelhersteller Nutrition & Nature stellt die Marke France aglut Bio auf  Valpi bio um. Bis Ende 2015 werden alle Produkte in der neuen Verpackung ausgeliefert. Neue Artikel dieser Marke sind die Fusilli aus Buchweizen und die Vollkornspaghetti aus braunem Reis.

Auf der BioNord/ Süd stellt das Unternehmen die Soy-Produkte mit Soja aus regionalem Anbau in Südfrankreich vor: ungekühlte Convenience und Partysnacks aus gerösteten Sojabohnen in den drei Geschmacksrichtungen süß, salzig und pikant.

Veggi Filata als Alternative für Käse

Das Familienunternehmen Brinkhaus aus Bad Bramstedt zeigt mit Veggi Filata auf der BioNord/Süd eine Käse-Alternative. Das Produkt bereichert die vegane Ernährung und ist geeignet für Pizza, Gratins, Salate und als Brot-Belag. Bio Veggi Filata – lecker wie Käse gibt es als Block- oder Brot, gerieben, gewürfelt, als Stifte oder in Scheiben. Brinkhaus ist bekannt als Käsehersteller für Weiterverarbeiter.

AG


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