Start / Ausgaben / BioPress 76 - Juli 2013 / Nachhaltige Ladengestaltung

Nachhaltige Ladengestaltung

Der Erfolg  der Bio Company ist mit der Laden-Gestaltung verknüpft. 2008 hat das Unternehmen ein neues Ladenkonzept erarbeitet. Das Ladenlayout folgt den Ideen Kaisers: „Ich weiß wie ein Markt aussehen muss“. Schließlich hat er als junger Kaufmann die Edeka-Schule genossen und gelernt wie ein Supermarkt funktioniert. Einfachheit und Funktionalität sind die Grundlagen. Architektin Anja Herold hat ein dickes Gestaltungshandbuch entworfen.

Die Erd- und Sand-Farben von Brandenburg finden sich in der Ladeneinrichtung wieder. Die Baumaterialen sind ökologisch-regional. Kiefer aus Brandenburg wird für Verblendungen und Aktionsregale verbaut. Die Bodenhaftung und die Verbindung zu den regionalen Lieferanten ist damit hergestellt.

Als Fußbodenbelag wählten die Planer Naturstein. Die Wände werden mit ökologischer Farbe auf Basis biologischer Pigmente gestrichen.

Natürlich ist es verkaufsentscheidend, in welchem Licht die Bio-Produkte erscheinen. Deshalb hat der Filialist ein Beleuchtungskonzept erstellen lassen. Die Bio-Produkte werden so ins rechte Licht gerückt, zudem wurde durch die gezielte Planung noch Energie gespart, gegenüber dem früheren Vorgehen.

Naturkosmetik wird besonders hochwertig inszeniert. Mit einer verspiegelten Rückwand werden die Produkte ins Blickfeld gerückt. Nur was im Regal ansprechend präsentiert wird, wird vom Kunden abgegriffen.

„Das neue Ladenkonzept spricht die Kunden an. Manche meinen die Einrichtung sei teuer“. Aber Kaiser verneint das.

Mit Investitionen von 500.000 Euro bei einem kleinen Markt geht es los. Mindestgröße sind für Bio Company 350 Quadratmeter. Der größte Markt misst 1.200. Da müssen rund eine Million in die Einrichtung gesteckt werden. Finanziert wir die Expansion von der nachhaltigen GLS-Bank.


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