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Ritter beendet Bio-Projekt in Nicaragua

Kakao-Bauern sollen auf UTZ umstellen

Schokoladen-Hersteller Ritter Sport aus Waldenbuch in Baden-Württemberg stellt das Bio-Engagement in Nicaragua ein, wie biomarkt.info meldet. Im  März erfuhren die Bauern, dass sie  ab 1. Mai 2013 nicht mehr biologisch anbauen sollen, sondern nach Utz-Richtlinien. Diese Produktionsweise erlaubt  den Einsatz von Agrarchemie.

In einem Schreiben des Ritter-Vertreters in Managua/Nicaragua an die Bio-Kakao-Produzenten heißt es: „UTZ ersetzt Bio“. Die 2.700 Bio-Bauern sind nun gezwungen wieder konventionell anzubauen, weil es keinen Bio-Aufschlag mehr gibt. Ritter Sport kann offenbar den Bio-Kakao, der aus Nicaragua, Ecuador und Peru geliefert wird, nicht komplett als Bio-Schokolade absetzen. Daher wurde ein Teil der Bio-Schokolade für konventionelle Schokolade verwendet. Dies soll künftig abgestellt werden. Ritter erzielte 2012 einen Umsatz von 345 Millionen Euro. Der Bio-Anteil soll bei zwei, drei Prozent liegen. Der Hersteller plant nicht, das Bio-Sortiment auszubauen.

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