Start / Nachhaltig und ökologisch

Alnatura

Nachhaltig und ökologisch

Alnatura startet Bio-Verteilzentrum im südhessischen Lorsch

Mit dem Start des neuen Verteilzentrums im südhessischen Lorsch und einer zentralen Logistik beginnt für Alnatura ein neuer Abschnitt in der Unternehmensgeschichte: Mit der neuen Warenverteilung können viele Transportkilometer eingespart und die stetig wachsende Anzahl von Alnatura Filialen und Märkten der Handelspartner noch effizienter und umweltgerechter beliefert werden.

In knapp einjähriger Bauzeit wurde das Logistikzentrum mit einer Fläche von 20.800 Quadratmetern und 17.000 Palettenstellplätzen errichtet. Lager- und Bürogebäude sind nach ökologischen Kriterien gestaltet: So besteht die ästhetisch ansprechende Fassade aus heimischem Lärchenholz aus dem angrenzenden Odenwald. Grünflächen mit Bäumen gewährleisten eine natürliche Einbindung des Geländes in die Umgebung und bieten ein angenehmes Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter.

Auf dem Dach des Verteilzentrums befindet sich der „Alnatura Sonnengarten“, eine 7.821 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 1.100 kW. Durchschnittlich 260 Haushalte können so mit Strom aus Sonnenkraft versorgt und jährlich circa 918 Tonnen CO2 eingespart werden.

Geheizt bzw. gekühlt wird die Lagerhalle mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Eine klimafreundliche Geothermie-Anlage beheizt das angeschlossene Bürogebäude. Die weitere Energieversorgung erfolgt ausschließlich mit Strom aus Wasserkraft und ermöglicht damit einen klimaneutralen Betrieb des Verteilzentrums. Das Alnatura Verteilzentrum befindet sich in unmittelbarer Nähe der A67 und unweit der A5, wodurch eine direkte Anbindung an das bundesweite Autobahnnetz gewährleistet ist.

Betreiber des Verteilzentrums ist die Rudolph Logistik Gruppe, die direkt neben dem Alnatura Verteilzentrum zwei weitere Distributionszentren bewirtschaftet. Weitere Speditionspartner sind die Dialog Berlin-Brandenburg GmbH und die Andreas Schmidt Transport GmbH. 60 Arbeitsplätze wurden durch das Verteilzentrum neugeschaffen.

2.900 verschiedene Bio-Produkte werden aus Lorsch an die Alnatura Filialen, an die Läger der Handelspartner dm, tegut, Budni, Globus und Hit sowie an vier regionale Bio-Großhändler geliefert. Frischeprodukte erhalten die Alnatura Filialen weiterhin von regionalen Bauern und Bäckern sowie den regionalen Großhändlern.

[ Artikel drucken ]

Ticker

Das könnte Sie auch interessieren

Alnatura erhält Deutschen Fruchtpreis

Fünfte Auszeichnung in Folge

Alnatura erhält Deutschen Fruchtpreis © Alnatura

Der Karlsruher Alnatura-Markt in der Käppelestraße 5 wurde in der Kategorie ‚Supermarkt klein‘ mit dem Deutschen Fruchtpreis ausgezeichnet und konnte sich damit gegenüber dem konventionellen Handel durchsetzen. Der Branchenpreis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesernährungsministeriums und wird jährlich von der ‚Rundschau für den Lebensmittelhandel‘ und dem Fruchthandel-Magazin vergeben.

11.05.2026mehr...
Stichwörter: Alnatura

Einzelhandel fordert Nachbesserungen bei NGT-Regulierung

Abstimmung im Umweltausschuss auf Juni verschoben

Kennzeichnung bis zum Endprodukt, Rückverfolgbarkeit und Schutz der europäischen Bauern und Züchter vor Patenten: Das fordert eine Allianz des europäischen Lebensmitteleinzelhandels, bestehend aus Rewe-Gruppe, Alnatura, Dennree, dm, EcorNaturaSì (Italien), Odin (Niederlande) sowie dem Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG), in einem gemeinsamen Schreiben an den Umweltausschuss (ENVI) des EU-Parlaments. Die Abstimmung im ENVI über den aktuellen Entwurf zur Regulierung Neuer Gentechnik (NGT) sollte eigentlich heute stattfinden, wurde jedoch kurzfristig in den Juni verschoben.

05.05.2026mehr...
Stichwörter: Alnatura

Grüne Woche: EU-Pläne zur Gentechnik in der Kritik

Podium warnt vor Ende der Kennzeichnung

Grüne Woche: EU-Pläne zur Gentechnik in der Kritik

Am Eröffnungstag der Grünen Woche in Berlin haben Vertreter aus Bio-Landwirtschaft, Handel und der ‚Ohne Gentechnik‘-Siegelvergabe heute vor den EU-Plänen zur Deregulierung Neuer Gentechnik gewarnt. Der geplante Wegfall der Kennzeichnungspflicht schränke die Transparenz bei Lebensmitteln massiv ein und nehme Verbrauchern die Möglichkeit, gentechnisch veränderte Produkte sicher zu erkennen, warnten Podiumsteilnehmer von Bioland, dem Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG), Alnatura und dennree.

16.01.2026mehr...
Stichwörter: Alnatura