Gentechnik
Alb-Gold mit Ohne-Gentechnik-Logo
In Nudeln und Spätzle haben GMO nichts verloren
Vor gut zwei Wochen wurde es vorgestellt: Das bundeseinheitliche Logo für die Kennzeichnung von Lebensmitteln ohne Gentechnik. Jetzt werden beim Teigwarenhersteller Alb-Gold in Trochtelfingen auf der Schwäbischen Alb die ersten Packungen mit dem neuen Siegel produziert und in den nächsten Tagen in den Handel ausgeliefert.
Firmenchef Klaus Freidler ist ein absoluter Befürworter der Kennzeichnung. Er ist der Meinung, dass Gentechnik in Lebensmitteln nichts verloren hat. Mit seinem Unternehmen setzt er sich mit Informationsveranstaltungen und so genannten Tafelrunden zum Thema Grüne Gentechnik für Lebensmittel und eine Landwirtschaft ohne Gentechnik ein. Alb-Gold ist eine von rund 20 Firmen, die ihre Produkte bereits seit dem 1. Mai 2008 mit seinem individuellen Siegel kennzeichnen.
„Die Einführung des neuen Logos ist für uns als Produzent von hochwertigen Qualitätsprodukten ein wichtiger Schritt in Sachen Verbraucheraufklärung“, erklärt Freidler weiter. Er gibt jedoch ebenso zu bedenken, dass das Thema für viele Beteiligten noch immer Fragen aufwirft. Landwirtschaftliche Erzeuger, Zwischenverarbeiter und natürlich auch die Lebensmittelhersteller brauchen mehr Transparenz und eine umfassende Informationskampagne. Nur so kann die Nutzung des Logos auch für weitere Lebensmittelhersteller attraktiv werden. Auch für die Partner aus dem Handel ist dies von immenser Bedeutung betont der Nudelhersteller weiter.
Alb-Gold wird das neue Siegel ab sofort auf allen Verkaufspackungen seiner Markenteigwaren aus den Sortimenten Alb-Gold und Zahner Frischteigwaren einsetzen. Nudeln und Spätzle sind traditionsreiche Lebensmittel und müssen so natürlich wie möglich bleiben. GMO haben darin für ihn nichts verloren.







