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Bundeskartellamt prüft Rewe-Einstieg bei Feneberg vertieft

Geplante Übernahme von Feneberg-Märkten geht ins Hauptprüfverfahren

Bundeskartellamt prüft Rewe-Einstieg bei Feneberg vertieft © KI
Das Kartellamt prüft intensiv, was das Verfahren um einige Monate verzögern kann.

Das Bundeskartellamt prüft den geplanten Erwerb von Feneberg-Märkten durch Rewe intensiver. Das Vorhaben wird inzwischen als Hauptprüfverfahren unter dem Aktenzeichen B4-35/26 geführt. Damit geht die Fusionskontrolle in die zweite Prüfungsphase.

Rewe hatte Anfang Juli mitgeteilt, gemeinsam mit der LEH Allgäu GmbH die Zukunft der Feneberg-Standorte sichern zu wollen. Von den insgesamt 72 Märkten soll ein Teil künftig von Rewe, ein weiterer Teil von LEH Allgäu betrieben werden. Voraussetzung ist die Zustimmung der Kartellbehörden.

Dass das Bundeskartellamt ein Hauptprüfverfahren eröffnet hat, zeigt, dass die wettbewerblichen Auswirkungen des Vorhabens genauer untersucht werden. Im Fokus dürfte dabei insbesondere die Marktstellung der großen Lebensmittelhandelsgruppen in den betroffenen regionalen Märkten stehen.

Erst Ende Juli hatte das Bundeskartellamt im Zusammenhang mit dem geplanten Einstieg von Edeka bei tegut erneut auf die hohe Konzentration im deutschen Lebensmitteleinzelhandel hingewiesen. Edeka, Rewe, Schwarz-Gruppe und Aldi kommen danach gemeinsam inzwischen auf mehr als 90 Prozent des Lebensmittelumsatzes.

Eine Entscheidung zum Rewe/Feneberg-Verfahren steht noch aus.

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