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Landwirtschaft

„Jeder Tag ist Welttag der Bäuerinnen und Bauern“

Bioland und Naturland fordern mehr Wertschätzung und verlässliche Perspektiven für Bio-Betriebe

„Jeder Tag ist Welttag der Bäuerinnen und Bauern“ © Sabine Bielmeier
Bioland-Präsident Jan Plagge (li.) und Naturland-Präsident Eberhard Räder (re.) bei der Naturland-Delegiertenversammlung in Fürstenfeldbruck

Die Präsidenten der Öko-Verbände Bioland und Naturland weisen zum Welttag der Bäuerinnen und Bauern am 1. Juni auf die Schlüsselrolle hin, die die ökologische Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit und den Erhalt der Lebensgrundlagen spielt. Die Leistungen, die Bio-Betriebe für Gesellschaft und Umwelt erbringen, sorgen für mehr Resilienz und schützen die Grundlagen der Lebensmittelerzeugung. Dafür müssen sie besser honoriert werden, betonen Jan Plagge und Eberhard Räder.

Bioland-Präsident Jan Plagge: „Jeder Tag ist Welttag der Bäuerinnen und Bauern, denn sie sorgen täglich für das Essen auf unseren Tellern. Gerade jetzt, im UN-Jahr der Landwirtin, lohnt sich der Blick auf die Menschen auf den Höfen: Dort sind es oft Frauen, die den Blick für das große Ganze haben und Landwirtschaft zukunftsfähig weiterentwickeln. Damit unsere Betriebe ihre vielfältigen gesellschaftlichen Leistungen für heutige und kommende Generationen erbringen können, brauchen sie ein solides Fundament aus Planungssicherheit und fairen Preisen. Der Weg dahin führt über echte Partnerschaft: Landwirtschaft, Politik, Handel und Gesellschaft müssen dazu eng zusammenwirken.“

Naturland-Präsident Eberhard Räder: „Die Zukunft unserer Ernährung hängt ab vom erfolgreichen Schutz unserer Lebensgrundlagen. Bio-Betriebe tragen Sorge für den dauerhaften Erhalt von gesunden Böden, sauberem Wasser und einer großen Artenvielfalt. Statt fossiler Düngemittel und importierter Rohstoffe setzen sie auf regionale Nährstoffkreisläufe und Wertschöpfungsketten. Neben dem Schutz von Umwelt und Klima tragen sie damit auch direkt bei zu einer Stärkung der Krisenresilienz unserer Gesellschaft. Die Politik wäre gut beraten, diese Leistungen der Bio-Bäuerinnen und -Bauern stärker in den Blick zu nehmen.”

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