Übernahme
Tante Enso übernimmt bis zu 36 tegut-Filialen
Nahversorger von Ex-tegut-Geschäftsführer Thomas Gutberlet expandiert
© Enso eCommerce GmbH
Nach Edeka und Rewe hat sich nun auch Tante Enso mit der Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) auf die Übernahme von tegut-Märkten geeinigt: Bis zu 36 Filialen sollen künftig unter der Flagge der Mini-Supermarktkette laufen. Laut Angaben des Unternehmens passen die betroffenen Standorte aufgrund der Größe der Gemeinden und der infrastrukturellen Lage „perfekt“ zu Tante Enso.
Die Genossenschaft Tante Enso wurde 2016 in Bremen gegründet. Zu dem jungen Handelsunternehmen gehören inzwischen knapp 90 halbautomatisierte Mini-Supermärkte in kleinen Gemeinden auf dem Land und fast 70.000 Teilhaber. Die Märkte sind rund um die Uhr geöffnet, nur zu bestimmten Zeiten ist Personal vor Ort. Betroffen von der Übernahme sind 36 Standorte in Thüringen, Hessen und Bayern.
„Ich freue mich, dass wir dazu beitragen können, gemeinsam mit den Bürger:innen die Zukunft der betroffenen Märkte abzusichern. Diese Märkte sind seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein der Infrastruktur vor Ort. Die Mitarbeiter:innen haben mit viel Engagement diese Märkte betrieben und bekommen durch Tante Enso eine Perspektive für ihre weitere Zukunft“, so Thomas Gutberlet, Geschäftsführer und Gesellschafter von Tante Enso. Bis 2024 war er selbst Geschäftsführer von tegut.
Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Danach sollen die tegut-Filialen schrittweise in das Tante Enso-Konzept überführt werden.







