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Genossen der Edeka Rhein-Ruhr und Edeka Nord stimmen für Allianz

Regionalgesellschaften fusionieren

Genossen der Edeka Rhein-Ruhr und Edeka Nord stimmen für Allianz © Edeka / Christian Schmid

Im September 2025 hatten die beiden Edeka-Regionen Rhein-Ruhr und Nord ihre Absicht bekundet, im Rahmen einer Allianz langfristig zu einem Unternehmen zusammenzuwachsen. Jetzt berichtet der Edeka-Verbund, die Mitglieder beider Genossenschaften hätten die Allianz mit großer Mehrheit beschlossen. Der Start der neuen Region ‚Edeka Nordwest‘ ist für den 1. Juli 2026 geplant.

Die Region Nordwest umfasst zukünftig das Vertriebsgebiet zwischen Nordsee und Ostsee (Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Teile von Brandenburg und Niedersachsen) sowie ein Gebiet zwischen Rhein und Ruhr (Nordrhein-Westfalen mit Teilen von Rheinland-Pfalz). Mit rund 600 Kaufleuten wird die neue Regionalgesellschaft über 1.500 Märkte unter den Vertriebslinien Edeka, Marktkauf und trinkgut betreuen. Anpassungen der Logistik- und Produktionsstandorte sind nicht geplant. Der gemeinsame Umsatz liegt bei rund elf Milliarden Euro.

Von der Allianz versprechen sich die beiden Regionen einen Ausbau der Leistungen für die selbstständigen Kaufleute in der Fläche. Sie wollen Wachstum in Vertriebsformaten, Sortimenten und Märkten realisieren. In den ersten Jahren würden bewusst geringere Gewinne in Kauf genommen, um die Expansion voranzutreiben, Märkte, Produktion und Logistik zu modernisieren. Mittelfristig solle die Verschuldung der Edeka Nordwest deutlich reduziert werden.

Momentan stehen beide Regionen stabil da: Rhein-Ruhr steigerte 2025 ihren Umsatz um 3,3 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro, während Nord ein Plus von 2,9 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro verzeichnete.

Die Führung der neuen Region übernimmt ein gemeinsames Managementteam, bestehend aus Dirk Neuhaus, Peter Wagener (bislang Rhein-Ruhr) und Frank Breuer (bislang Nord). Ihren Sitz hat die Regionalgesellschaft in Moers (NRW), dem bisherigen Standort der Edeka Rhein-Ruhr.

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