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Biofach Messe

Bio-Vollsortimente für Kaufleute

Sonderschau Meetingpoint BIOimSEH - supported by BIOFACH

Ob nach dem Trump-Wahlgewinn die Ampel ausgeht, wie viele befürchten, ist beim Schreiben dieser Meldung noch ungewiss. Dass der Meetingpoint BIOimSEH im Februar 2025 in der Biofach-Halle 7-751/7-851 ein attraktiver Treffpunkt für Kaufleute wird, das scheint sicher. Die Sonderschau widmet sich dem Ziel Vollsortiment auch im Mainstream Bio-Angebot.

Eine Ladenzeile für Bio Frische-Sortimente zeigt auf der BIOFACH Messe, wie Trockenprodukte in den Regalen im Supermarkt erfolgreich ergänzt werden. 

500 qm Meetingpoint BIOimSEH

  • Markenvielfalt wird in der Präsentation eines Bio-Vollsortiments erst richtig wirksam.
  • der Meetingpoint BIOimSEH zeigt solidarisch Bio-Vielfalt mit Frische im Mittelpunkt:
      - Bio-Bäckerei für den Kassenvorbereich
      - Obst + Gemüse-Auslage 
      - Bio-Käsetheke
      - Bio-Fleisch- und Wursttheke
      - SB-Frische Kühlinsel
      - Bio-Bar mit Ausschank
      - Kaffee-Ausschank von Rapunzel
  • Markenpräsentation mit neuem Blick auf ein wettbewerbsfähiges Bio-Trockensortiment
  • Besprechungstische für Verabredungen, Treffen und Kunden-Gespräche
  • Bio Experten Lounge für Veranstaltungen in kleinem Rahmen bis 40 Personen für Diskussionen, Expertengespräche, Informationen und Austausch
  • Blue Night Kaufleute-Abendempfang

Bio-Vollsortiment? Was zählt...

Bio-Brot ohne Käseauswahl oder Wurst und Schinken in den Theken, Lücken im Obst und Gemüse-Angebot lassen die besten Bioumsätze ungenutzt liegen. Umgekehrt heizen Bio-Käse, -Wurst und -Schinken den Biobrotabsatz an, begleitet vom Trockensortiment, das weiter angepasst wird.

Lebensmittel-Angebote im Mainstream ohne Discount-Sortiment können sich Kaufleute heute nicht mehr vorstellen. Und was ist mit dem Bio-Vollsortiment? Ihre Vorstufen glauben, dass die lieferbare Bio-Auswahl ausreicht? Da haben die Entscheider wohl die Rechnungen ohne die Wirte gemacht.

Die Verbraucher stimmen mit den Füßen ab. Sie wollen Bio kaufen, auch in der Krise oder jetzt danach. Da werden die Kaufgewohnheiten neu aufgemischt. Zukunftsorientierung geht so: Wer nach hinten schaut, die Erbsen von gestern zählt und Prognosen daraus erstellt, übersieht virale Bewegungen und wird morgen nicht verstehen, warum andere erfolgreicher sind.

Experimentieren und neue Kunden gewinnen

Die Hinwendung zu neuen Lebensmitteln zeigt, dass sich der Wind dreht. Nur kaufen, was in den Regalen steht? Oder das Selbstbewusstsein "der Kunde ist König" zurückgewinnen und seine Wünsche vortragen. Funktioniert das noch? Tests bei Kaufleuten zeigen, dass sie sich zu sehr auf die Systeme der Vorstufen verlassen. Die sichern den Ertrag. Kundenwünsche erscheinen als ausgefallen und passen nicht ins System.

Die aktuelle Marktforschung (Nov./2024) meldet, dass das Vertrauen auf Nachhaltigkeits-Marketing zurückgeht. Der Bioabsatz aber um 10 Prozent steigt. Es gewinnt also das Original! Das Bio-Vollsortiment ausbauen lohnt sich.

Hindernisse identifizieren

Ein schmales Teilsortiment und Lücken in der Zuverlässigkeit - Salat gibt es, wenn die Vorstufe liefert - schreckt Kunden ab. Wer die Bereitschaft für höhere Preise aufbringt, wechselt die Einkaufsstätte. Und weg ist der Kunde.

Mehraufwand bei der Beschaffung will organisiert sein. Eine Bio-Bäckerei im Vorkassenbereich ist ein Wagnis und ein breites Bio-Angebot an Fleisch, Wurst und Käse bringt neue zahlungsbereite Kunden und bindet Biokäufer. 

Beziehungen zu Bioproduzenten in der Region zeigen soziales Engagement und echte Verbundenheit mit lokaler Wertschöpfung - ganz ohne zusätzliches Marketing!

Bleiben die Fragen nach der Umsetzung. Zentraler Einkauf ist erfolgreich bei Masseprodukten. Für Differenzierungen müssen Kaufleute selbständige Wege finden. Die Biobranche als Partner ist eine wichtige Komponente. Andererseits hält das gewachsene Handelssystem an ihrem Status quo fest. Umsatzverschiebungen sind also nicht leicht. Verluste könnten drohen.

Auswege aus den Abhängigkeiten

Risiken sollten abgestützt werden. Dabei können Preisgestaltungen helfen. Wenn eine Zwischenstufe oder mehrere wegfallen, gibt es neue finanzielle Spielräume. Die Politik sieht Ursachen für Fehlentwicklungen im ländlichen Raum auch durch die Konzentration im Lebensmittelhandel. Sie könnte Rahmenbedingungen für mehr Bio aus der Region und entsprechende Lieferbeziehungen schaffen.

Einladung zum Meetingpoint BIOimSEH

Vom 11. bis 15. Februar 2025 sind die Tore der BIOFACH Messe geöffnet. Kaufleute erwartet in der Sonderschau Meetingpoint BIOimSEH interessante Einblicke in die Welt echter Bio-Vollsortimente. Neue Lieferbeziehungen beflügeln die Bio-Vermarktung in den Mainstream-Supermärkten. In der Bio Experten Lounge treffen Kaufleute an allen vier Tagen auf ein Programm mit Austausch, Diskussionen, Vorträgen und Info-Veranstaltungen. Termine und Themen werden im BIOFACH-Kongressprogramm veröffentlicht mit Hinweis auf BIOimSEH/Halle 7-751.

Anmeldung für Aussteller-Teilnahme:
https://www.biopress.de/de/anzeigen/events.html

Sie beachsichtigen einen Besuch der Sonderschau, dann melden Sie sich hier zum Newsletter an: bioimseh@biopress.de

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