Beyond Meat muss einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen: Im zweiten Quartal 2023 sank der Umsatz des US-Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um gut 30 Prozent auf 102,1 Millionen Dollar. Der Hersteller veganer Burger und Würstchen hat seine Prognose mit Blick auf das Gesamtjahr deswegen angepasst.
Beyond Meat rechnet nun mit einem Umsatz zwischen 360 und 380 Millionen Dollar, 14 bis neun Prozent weniger als im Vorjahr. Bislang war das Unternehmen von einem Umsatz zwischen 375 und 415 Millionen Dollar ausgegangen.
Der Hersteller erklärte den Einbruch mit einer schwächeren Nachfrage in der Kategorie pflanzliche Fleischalternativen sowie der hohen Inflation. Dazu kommt ein wachsender Konkurrenzdruck im Markt für Fleischersatzprodukte.
Das EU-Parlament hat am 8. Oktober beschlossen, dass Bezeichnungen wie ‚Wurst‘ oder ‚Burger‘ künftig ausschließlich Fleischprodukten vorbehalten sein sollen. Der schwäbische Vegan- und Bio-Pionier Klaus Gaiser, Gründer der Topas GmbH, Hersteller der Traditionsmarke Wheaty, kritisiert den Beschluss scharf.
The New Meat Company verliert Anteile in der Lebensmittelproduktion
Die l’herbivore GmbH, Hersteller bio-veganer Fleischalternativen aus Seitan und Lupinen, muss Insolvenz anmelden. Das hat der Hauptanteilseigner The New Meat Company mitgeteilt. Zuvor hatte bereits ein weiteres Bio-Startup aus seinem Portfolio Insolvenz angemeldet: die EP Food GmbH, spezialisiert auf pflanzliche Bio-Saucen und -Brühen.
Das dänische Foodtech-Unternehmen Matr Foods hat in einer Finanzierungsrunde insgesamt 40 Millionen Euro eingeworben, um seine Produktion pflanzlicher Bio-Fleischalternativen auszubauen und international zu expandieren. Die Runde, die laut Unternehmen die bislang größte Finanzierung für ein dänisches Foodtech-Start-up darstellt, wurde von Novo Holdings und dem Export- und Investitionsfonds Dänemarks (EIFO) gemeinsam angeführt. Zusätzlich beteiligt sich die Europäische Investitionsbank (EIB) mit Fremdkapital.