Zum sechsten Mal veranstaltet das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) am 9. November das größte deutschsprachige Fachforum für Bio-Gemüse und Bio-Kartoffeln in Visselhövede, Kreis Rotenburg in Niedersachsen. Auf dem Programm stehen Vorträge und Diskussionen über Politik, den Bio-Markt und rund um den Bio-Gemüseanbau.
Das Bio-Fachforum beginnt am 9. November um 9 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zwischen Händlern, Landwirten, Wissenschaftlern und Politikern darüber, wie 30 Prozent Ökolandbau gelingen können. An dieser Diskussion wird die Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium Silvia Bender teilnehmen. Die Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) wird neue Zahlen zum Bio-Markt vorstellen und sie mit Experten diskutieren. Anschließend folgt ein Vortrag über die ‚Bio-Positionierung im Handel‘.
Im Kartoffel-Special werden vorbeugende und direkte Regulierungsstrategien gegen den Kartoffelkäfer vorgestellt. Das Zwiebel-Special hält Strategien gegen falschen Mehltau und für biologischen Pflanzenschutz bereit. Beim Thema Feldrobotik werden Geräte zur Einzelpflanzenerkennung und zum Spritzen, Säen und Hacken präsentiert. Innovative Landtechnik versprechen auch Vorträge zur Inrow-Hacktechnik im Rübenanbau und zur GPS-gesteuerten wasser- und energiesparenden Beregnung.
Das Programm im Detail und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
Die Entwicklung des Bio-Markts sowie Robotertechnik für den Gemüseanbau sind die Hauptthemen des 5. Bio-Fachforums Gemüse und Kartoffeln am 10. November in Visselhövede (Niedersachsen). Vertreter von Rewe, Lidl, Edeka, Kaufland und Bünting sprechen über ihre Vermarktungsstrategien und Zukunftsaussichten. Feldroboter werden präsentiert und ihr Innovationspotential diskutiert.
Mit der ersten Gurkenernte im März und den ersten Tomaten im April hat die Hauptsaison für deutsches Fruchtgemüse aus dem Bio-Gewächshausanbau begonnen. Der Handel kann nun zunehmend die Importware aus Südeuropa durch heimisches Gemüse ersetzen. Der Erzeugerverband Bio Fruchtgemüse Produzenten e.V. (Bio.Fru.Pro) sieht eine steigende Nachfrage und warnt davor, dass Importe während der Saison das Bio-Flächenwachstum bremsen.
Wie funktioniert ein Bio-Vollsortiment im klassischen Lebensmitteleinzelhandel? Welche Hürden sind zu überwinden? Und will der LEH überhaupt ein Bio-Vollsortiment? Über diese Fragen wurde im Fachforum der 8. Öko-Marketingtage auf Schloss Kirchberg mit rund 30 Teilnehmern aus verschiedenen Branchenbereichen angeregt diskutiert.