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Naturkosmetik ist Mainstream geworden

Deutscher Naturkosmetikmarkt erreicht Umsatzanteil von fast elf Prozent

Naturkosmetik ist Mainstream geworden

1,48 Milliarden Euro hat der Naturkosmetikmarkt 2021 in Deutschland umgesetzt – das ist ein Anteil von fast elf Prozent am gesamten Kosmetikmarkt. Nach Mirja Eckert, Herausgeberin des Naturkosmetik-Branchenmonitors und Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens The New, ist die Sparte damit im Mainstream angekommen.

Während der Umsatz in der naturnahen und konventionellen Kosmetik im letzten Jahr zurückging (um 5,3 bzw. 3,3 Prozent), konnte der Naturkosmetikmarkt in Deutschland ein leichtes Wachstum von 1,8 Prozent verbuchen. 2021 gewann der weiterhin größte Naturkosmetikmarkt Europas 1,6 Millionen neue Kunden dazu, berichtete Eckert. „So einen Zuwachs gab es noch nie!“ Jeder dritte Kunde entscheide sich inzwischen für Naturkosmetik.

Mit einem größeren Angebot und einer kontinuierlich steigenden Sortimentsbreite hätten die Produkte heute eine neue Sichtbarkeit erlangt. Dazu habe sich das Vertriebsnetz verbessert und Naturkosmetik sei inzwischen in jedem Abverkaufskanal vorhanden. Während der Fachhandel verliert, nimmt die Bedeutung des Verkaufs über Lebensmitteleinzelhandel und Discounter zu. „Viele Verbrauchermärkte haben inzwischen eine sehr kompetente Drogerieabteilung“, so Eckert. Außerdem ist eine starke Verlagerung zum Online-Handel zu beobachten, besonders bei Apothekenprodukten.

Verteilt sich die Kundschaft auch relativ gleichmäßig über alle Altersgruppen hinweg, so lässt sich im Vergleich zum konventionellen Kosmetikmarkt eine Verjüngung feststellen: Ein Drittel der Käufer seien heute Millenials oder noch jüngere Generationen. Damit ist zu erwarten, dass sich der Trend weiter fortsetzen wird.

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