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Neue Äpfel im Handel

330 Bioland-Erzeuger bieten Sortenvielfalt

Wer seinen Apfel aus der Region kaufen möchte und auf Sortenvielfalt Wert legt, kann jetzt auf das Bioland-Äpfel aus neuer Ernte der 330 Apfelerzeuger in Deutschland und Südtirol zugreifen. Bereits Anfang August hat die Ernte für frühe Sorten begonnen. Der warme April und der feuchte Sommer versprechen einen guten Ertrag; insbesondere die Bauern am Bodensee und im Alten Land freuen sich auf eine reiche Ernte.

Bioland-Äpfel sind überall im Handel erhältlich. Neben den Klassikern wie Golden Delicious, Cox und Co. haben Bioland-Betriebe  zahlreiche neue widerstandsfähige Apfelsorten wie Topaz, Goldrush oder Pinova in ihrem Angebot. Hinzu kommen regionale Spezialitäten wie der Finkenwerder Herbstprinz aus Norddeutschland oder der Brettacher, eine Sorte, die häufig auf Streuobstwiesen in Baden-Württemberg anzutreffen ist.

Neben der Sortenvielfalt und der regionalen Herkunft spricht die umweltschonende Anbaumethode für den Kauf von Bio-Äpfeln. Um Pilzbefall zu vermeiden, pflanzen Bioland-Bauern widerstandsfähige Apfelsorten an, zum Beispiel Topaz, Goldrush, Rubinola oder Santana. Während der Apfel wächst und gedeiht, wird der Boden regelmäßig gehackt, um Gräser und andere Nahrungskonkurrenten im Zaum zu halten. Doch einige Wochen vor der Ernte dürfen Gräser und Wildblumen wieder unbegrenzt wachsen und sich ausbreiten. Sie konkurrieren dann mit dem Apfel um wertvolle Nährstoffe. Ausgelöst durch diesen „Hunger“ hören die Äpfel auf zu wachsen und färben sich.

Wer sein Obst direkt beim Erzeuger beziehen möchte, findet unter www.bioland.de die Direktvermarkter seiner Region.

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