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Maßnahmen zur Reduzierung der Strahlenbelastung durch WLAN verlangt

Anlässlich der Beantwortung der Kleinen Anfrage zum Thema "Strahlenbelastung durch drahtlose Internet-Netzwerke (WLAN)" durch die Bundesregierung (DS 16/6117) sorgt sich Sylvia Kotting-Uhl, umweltpolitische Sprecherin der Grünen, weiter um den Gesundheitsschutz durch die regierende Koalition.

Durch die Anfrage der Grünen ist jetzt klar, dass die Bundesregierung durchaus Gründe zu Vorsicht bei der Nutzung von WLAN sieht. Wer aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes die Meidung von WLAN empfiehlt, gleichzeitig aber keine aktive Vorsorgepolitik betreibt, macht sich unglaubwürdig. Vorsorgender Gesundheitsschutz ist mehr als eine unverbindliche Empfehlung. Die Strahlung von WLAN Anwendungen addiert sich zu jener von anderen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern, denen die Menschen ausgesetzt sind. Beispiele sind Mobilfunk und digitales Fernsehen. Die Bundesregierung muss aktiv werden und ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Minimierung der hochfrequenten Strahlung durch WLAN vorlegen. Dies ist gerade auch zum Schutz von Kindern und Jugendlichen unerlässlich.

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