Start / News / Endlich mehr lokale Bio-Geflügel-Schlachtung

Regionalentwicklung

Endlich mehr lokale Bio-Geflügel-Schlachtung

Hessen fördert regionale Wertschöpfung

Im hessischen Witzenhausen kann demnächst 30 Prozent mehr Bio-Geflügel vor Ort geschlachtet und zerlegt werden. Finanzielle Unterstützung für den von Bio Frischgeflügel Roth geplanten Neubau seiner Schlachtstätte kommt vom Land Hessen, das das Vorhaben mit immerhin 690.000 Euro unterstützt.

Ein regionaler Schlachthof stärke nicht nur das Tierwohl, indem lange Transportwege für die Tiere wegfallen. Gleichzeitig werde den Verbrauchern wirklich hochwertig produziertes Bio-Geflügelfleisch geboten. Mit der neuen Schlacht- und Zerlegestätte könne die Verarbeitungsmenge um fast ein Drittel gesteigert werden.

„Wir können die ökologische Landwirtschaft in Hessen nur dann voranbringen, wenn wir auch die Verarbeitungskapazitäten dafür schaffen“, betonte Landwirtschaftsministerin Hinz, die den Förderungsbescheid persönlich übergab. „Die beste Erzeugung bringt nichts, wenn die Landwirte ihre Erzeugnisse nicht verarbeiten und verkaufen können.“

[ Artikel drucken ]

Ticker

Das könnte Sie auch interessieren

Neue Öko-Modellregion umfasst Fürstenfeldbruck und München West

Ökoring unterstützt Gründung

Neue Öko-Modellregion umfasst Fürstenfeldbruck und München West © Ökoring

Die fünf westlichen Stadtbezirke Münchens und der Landkreis Fürstenfeldbruck haben sich zur Öko-Modellregion ‚Landkreis Fürstenfeldbruck – München West‘ zusammengeschlossen. Ziel der Kooperation ist es, den steigenden Bedarf an Bio-Lebensmitteln in München verstärkt aus regionaler Produktion zu decken und gleichzeitig landwirtschaftliche Betriebe im Landkreis durch stabile Absatzbeziehungen zu stärken.

15.07.2026mehr...
Stichwörter: Förderpolitik, Hessen, Regionalentwicklung, Schlachthof, Bio-Geflügel

BioBitte vernetzt Akteure am Bodensee

39 Teilnehmer diskutieren über den Weg zu mehr Bio in Schulen und Kitas

BioBitte vernetzt Akteure am Bodensee © Andres Greiner

Mehr Bio-Lebensmittel in Schulen und Kitas gelingen nur, wenn Kommunen, Küchen und regionale Erzeuger enger zusammenarbeiten, niedrigschwellige Informationen erhalten und frühzeitig planen. Das war das zentrale Fazit eines Vernetzungsworkshops der Initiative BioBitte am 23. Juni in Friedrichshafen. 39 Teilnehmer aus Verwaltung, Kommunalpolitik, Gemeinschaftsverpflegung und regionaler Bio-Wirtschaft kamen dafür zusammen. Im Fokus standen praxistaugliche Vergabeverfahren, regionale Lieferbeziehungen und Beispiele aus der Praxis.

07.07.2026mehr...
Stichwörter: Förderpolitik, Hessen, Regionalentwicklung, Schlachthof, Bio-Geflügel

Bund will Mittel für den Ökolandbau deutlich kürzen

BÖLW kritisiert Bruch mit dem Koalitionsvertrag

Nach dem gestern bekannt gewordenen Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2027 soll der Etat des Bundeslandwirtschaftsministeriums um 19,6 Millionen Euro auf 6,973 Milliarden Euro sinken – das sind 0,28 Prozent. Demgegenüber sollen die Mittel für das Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) um 31,3 Prozent gekürzt werden. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) sieht darin einen Bruch mit dem Koalitionsvertrag.

07.07.2026mehr...
Stichwörter: Förderpolitik, Hessen, Regionalentwicklung, Schlachthof, Bio-Geflügel



EU investiert in Bio-Aufklärung

Projekt ‚Grenzenlos Bio | Vielfalt für Europa‘ geht in die nächste Runde

16.06.2026mehr...
Stichwörter: Förderpolitik, Hessen, Regionalentwicklung, Schlachthof, Bio-Geflügel