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Die Welt des Apfel in einer Messe

Der biologische Apfelanbau ist zentrales Thema beim diesjährigen Interpoma-Kongress

Die alle zwei Jahre in der Bozener Messe stattfindende Interpoma ist die internationale Leitmesse für den Anbau, die Lagerung und die Vermarktung des Apfels - und die einzige Apfelfachmesse weltweit. Vom 15. bis 17. November wird hier die gesamte Produktionskette von Anbau und Lagerung bis hin zur Vermarktung für ein internationales Fachpublikum präsentiert.

Schon seit zwanzig Jahren zieht die Interpoma das Fachpublikum an: 2016 besuchten 20.000 Besucher aus 70 Ländern die auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern präsentierte Ausstellung; es fanden sich 460 Aussteller aus 24 Ländern ein. Am Kongress „Der Apfel in der Welt“, der jeweils im Rahmen der Interpoma stattfindet, nehmen regelmäßig um die 1.000 Fachleute teil.

In diesem Jahr findet der Kongress am 15. und 16. November statt und am zweiten Tag dreht sich alles um den biologischen Apfelanbau. So wird Fritz Prem vom Branchenverband Europäisches Bioobst-Forum interessante Prognosen vorstellen. Schon im Vorfeld hat er einen Überblick über den Bio-Apfelanbau und seine Entwicklungsperspektiven gegeben:

Er sieht Europa und Nordamerika als Hauptmärkte mit einem besonders starken Wachstum im Bio-Segment und Deutschland und Frankreich als die größten Abnehmer für Bio-Äpfel in Europa. Bei der Produktion von Bio-Äpfeln hingegen liegt Italien europaweit an der Spitze gefolgt von Deutschland und Österreich.

Prem führt aus, dass die Bio-Produktion derzeit vor allem in Ländern mit hoher Kaufkraft wächst; der Bio-Sektor verlässt seine Nische. In Österreich entfallen bereits mehr als zehn Prozent der gesamten Käufe auf das Bio-Segment – Tendenz steigend. Diese Nachfrage führt auch zu einer vermehrten Umstellung auf biologische Produktion.

Der Verbandsvorsitzende sieht die Zukunft des biologischen Apfelanbaus positiv. So werden seiner Meinung nach regelmäßig neue, verbesserte Sorten auf den Markt kommen. Eine große Herausforderung bei der Bio-Produktion sei das Bodenmanagement: die Wechselwirkungen zwischen Bearbeitung, Bepflanzung, Erwärmung, Belüf- tung, Mineralisierung und Verdunstung spielen eine zunehmend wichtigere Rolle.

Die Interpoma 2018 wird ganz Bozen mit einbeziehen. Auf dem von der Initiative BZ loves apples ausgelobten Programm stehen Verkostungen, Showcooking, Führungen in die Umgebung von Bozen zu den Anbaugebieten der Südtiroler Äpfel und vieles mehr.



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