BioFach
ZÄHRINGER BIOWEINE: DREIMAL GOLD
Beim Internationalen Weinpreis der Biofach 2007 konnte Wolfgang Zähringer gleich drei Goldmedaillien in Empfang nehmen. „Gold“ gab es für den 2004er Weißburgunder VIERLIG Brut, ein Sekt Methode champenoise, sowie die im Barrique gereiften 2003er Auslesen vom Chardonnay Edition Nr. 36 und den Gewürztraminer Edition Nr. 37. Mit Silber ausgezeichnet wurde der 2005er Frühburgunder Rotwein trocken, mit in die Empfehlungen aufgenommen die 2005er Edition „SZ“ Spätburgunder Rotwein trocken.
„Gold“ für gleich 3 Weine ist kein Einzelerfolg für das ECOVIN-Weingut Zähringer im badischen Heitersheim. Die prämierten Markgräfler Spezialitäten stehen in einer Folge von herausragenden Bioweinen aus dem Hause Zähringer.
Der 2004er Zähringer VIERLIG BRUT Weißburgunder Sekt ist eine Besonderheit des Hauses Zähringer: Der Weißburgunder Grundwein ist im speziellen Markgräfler Vierlig- (= 600 Liter-) Faß gereift. Nach der klassischen Flaschengärung und Lagerung mit Hefekontakt wird beim Degorgieren die Dosage mit Eiswein durchgeführt, d.h. es ist ein absolut naturreines Produkt.
Die 2003er Chardonnay Auslese Nr. 36 wurde am 15.10.2003 mit 109° Oechsle, die Gewürztraminer Auslese Nr. 37 am 17.10.03 mit 107° Oechsle geerntet. Beide kamen direkt zur Gärung in die Barriques, um dort weitere neun Monate zu reifen. Der Chardonnay ist klassisch trocken und ein guter Begleiter von kräftigen Fischgerichten und Meeresfrüchten. Hingegen weist der Gewürztraminer eine natürliche Restsüße von etwa 28 g/l Restzucker auf. Das ist weit weniger als ein „edelsüßer“ Wein, aber gerade damit ist dieser Gewürztraminer sehr vielseitig einsetzbar: Einerseits als Apritif, darüber hinaus aber auch zu Vorspeisen wie Geflügelleber und Terrinen, und auch zu Käse ist er ein perfekter Partner.
Alle Gewächse stammen aus der Heitersheimer Sonnhohle, einer sehr kleinen und mehr oder weniger exklusiv von Zähringer bewirtschafteten Einzellage. Tiefgründige Lehmböden, teilweise mit Lössauflage bilden den geologischen Untergrund der reinen Südlage.
Die zwei weiteren ausgezeichneten Weine sind Rotweine, die trotz ihrer Jugend die Verkoster offensichtlich überzeugt haben. Beide Weine stammen aus dem Jahr 2005.
Der Frühburgunder ist eine ganz alte Spielart des Blauen Spätburgunders mit kleinen und dünnschaligen Beeren und im Weingut Zähringer als Besonderheit bereits seit über 10 Jahren im Anbau. Der 2005er wurde bereits am 8. September mit 95° Oechsle gelesen, klassisch auf der Maische gegoren und im Holzfass ausgereift.
Die 2005er Edition „SZ“ Spätburgunder Rotwein ist ein Cuvée von zu unterschiedlichen Zeiten gelesenen Spätburgunder-Parzellen in der Heitersheimer Sonnhohle. Eine der drei verschiedenen Partien, sie macht etwa 60 Prozent des Cuvée-Anteils aus, wurde im Barrique gelagert.
Die Markgräfler Weine aus dem Hause Zähringer, in dem der Bioweinbau seit 1987 praktiziert wird, rangieren seit Jahren in Folge unter den internationalen Bio-Spitzenweinen. Im Jahre 2006 wurden drei Zähringer Editionen, der Spätburgunder Nr. 33, der Weißburgunder Nr. 34 und Grauburgunder Nr. 35 sogar mit „Großem Gold“ ausgezeichnet. Bereits vor einigen Jahren ist mit der Spätburgunder Rotwein Auslese Edition Zähringer Löwe Nr. 24 erstmals ein Deutscher Rotwein auf den ersten Platz des Internationalen Bioweinpreises gerückt. Vor allem die Rotweine sind regelmäßig prämiert worden, aber auch Weißweine wurden hoch bewertet. Und dies nicht nur bei Verkostungen von Bioweinen. Die Weine stehen auch ihren Vergleich zu entsprechenden konventionell erzeugten Weine.







