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AöL wählt neuen Vorstand

Herstellerszene stärken und Beziehungen pflegen

Die Herstellerszene zu stärken ist das wesentliche Ziel des neuen Vorstandes, der am 26. April auf der Mitgliederversammlung der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) in Fulda gewählt wurde.   

„Wir wollen die Wichtigkeit der Hersteller in der Wertschöpfungskette ganz klar aufzeigen. Das ist unser Ziel“, so Susanne Horn (Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG). Neben der Generalbevollmächtigten wurde Andreas Swoboda (Bio Breadness GmbH) für eine neue Amtsperiode wiedergewählt. Zudem erhielten Josef Eder (Bio-Hofbäckerei Mauracher GmbH), Jörg Große-Lochtmann (Öko-Services GmbH), Jürgen Hansen (Friland J. Hansen GmbH) und Albrecht von Schultzendorff (Teutoburger Ölmühle GmbH) die Stimmen der rund 70 anwesenden Mitglieder.

Der AöL-Vorstand besteht satzungsgemäß aus sechs Vertretern von ordentlichen Mitgliedern und dem geschäftsführenden Vorstand Dr. Alexander Beck. Die sechs ordentlichen Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. „Ich freue mich, jetzt mit den neuen Vorstandskollegen die nächste Runde unserer Arbeit für die Arbeitsgemeinschaft aufzunehmen”, so Beck. 

Ambitionierte Ziele 

„Die Beziehung zwischen Erzeuger und Verarbeiter liegt mir sehr am Herzen“, so das neu gewählte Vorstandsmitglied Eder. Der Backwarenhersteller aus Österreich hält diese Verbindung für immens wichtig, schließlich hänge davon unsere Zukunft ab. Auch von Schultzendorff möchte über das Tagesgeschäft hinaus etwas für den ökologischen Landbau tun und wünscht sich vor allem, dass der Mensch wieder in sich selbst und sein eigenes Urteil bei der Auswahl seiner Lebensmittel vertraut.

Große-Lochtmann ist mit dem Ziel angetreten, die ökologische Szene zu stärken und in einer „konzentrierten Handelslandschaft auf die Zukunft auszurichten“. Hansen möchte die AöL vor allem in der Fachöffentlichkeit bekannter machen und nach 25 Jahren im Ökobereich etwas an Wissen und Zeit zurückgeben. Swoboda sieht seine Aufgabe vor allem in der Fokussierung auf Qualitätsfragen. „In der AöL schätze ich besonders die tiefe Auseinandersetzung mit fachlichen Themen. Dadurch können wir die Branche tatsächlich qualitativ weiterentwickeln.“

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