Start / News / Bio-Tops / Start des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2016

Wettbewerb

Start des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2016

„Wir brauchen zukunftsweisende und überzeugende Betriebskonzepte, die beweisen, wie viel Potenzial und Ideenreichtum in der Branche steckt", sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zum Auftakt des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2016.

Ab sofort können engagierte Bio-Landwirte mit innovativen und zukunftsweisenden Betriebskonzepten ihre Ideen einreichen. Gefragt sind Konzepte, die sich in der Praxis bewährt haben und den gesamten Betrieb umfassen oder bestimmte Teilbereiche abdecken. Dazu gehören unter anderem vorbildliche Lösungen im Bereich der Tierhaltung, des Natur- und Ressourcenschutzes oder im Energiemanagement. „Der ökologische Landbau ist eine ressourcenschonende und umweltverträgliche Wirtschaftsform, die sich in besonderem Maße am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert. Und viele innovative Produktions- und Verarbeitungstechniken und -technologien des Ökolandbaus sind auch in anderen Produktionsverfahren nutzbar oder können sogar auf konventionelle Verfahren übertragen werden", so der Minister.

Teilnahmeberechtigt sind alle Betriebe, die seit mindestens zwei Jahren nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert sind. Voraussetzung ist, dass der gesamte Betrieb ökologisch bewirtschaftet wird. Ökologisch wirtschaftende Betriebe können sich wahlweise auch im Verbund mit Verarbeitungs- und/oder Vermarktungsbetrieben bewerben. Die ausgewählten Sieger erhalten ein Preisgeld von bis zu 7.500 EUR. Insgesamt steht ein Preisgeld von 22.500 Euro bereit, das eine unabhängige Jury an maximal drei Sieger vergibt. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2015. Weitere Infos unter www.wettbewerb-oekolandbau.de.


Ticker Anzeigen

Das könnte Sie auch interessieren

Lebensmittel nicht unter Produktionskosten

Bündnis fordert Verbot von Dumpingpreisen

Berlin, 2. Juli 2020  |   Die Bundesregierung legt in Kürze einen Gesetzesentwurf vor, um die EU-Richtlinie über unlautere Handelspraktiken umzusetzen. Ein breites Bündnis von 49 Organisationen aus dem Umwelt-, Entwicklungs-, Landwirtschafts- und Lebensmittelbereich fordern mehr Fairness im Lebensmittelhandel. Der angekündigte Gesetzentwurf muss die Einkommenssituation von Erzeugerinnen und Erzeugern und den Lebensstandard der ländlichen Bevölkerung verbessern – in Deutschland, der EU und weltweit. „Verkaufspreise dürfen nicht die Produktionskosten innerhalb der Lieferkette unterbieten“, fordert das Bündnis übereinstimmend in dem heute veröffentlichten Positionspapier „Für mehr Fairness im Lebensmittelhandel“. Alle Beteiligten sind sich einig, dass die EU-Richtlinie ein zentrales Instrument gegen die desaströse Billigpreispolitik im Lebensmittelhandel ist und die Bundesregierung den Verkauf von Lebensmitteln zu Dumpingpreisen verbieten muss. Ebenso fordern sie die Einrichtung einer Preisbeobachtungsstelle und einer Ombudsstelle.

02.07.2020mehr...
Stichwörter: Wettbewerb, Öko-Landbau