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Meilenstein für Bio-Landbau in Brandenburg

Das Bundesland hebt Beibehaltungsprämie an

Brandenburg hebt die Beibehaltungsprämie für den Ökolandbau von bisher 131 bzw. 137 Euro pro Hektar für Grünland bzw. Ackerland einheitlich auf 210 Euro pro Hektar an, wie Agrarminister Jörg Vogelsänger mitteilte. „Wir begrüßen es sehr, dass sich das Land zu deutlich höheren Prämiensätzen für den ökologischen Landbau durchgerungen hat“, erklärt Sascha Philipp, agrarpolitischer Sprecher des Arbeitskreises ökologischen Landbau in Brandenburg.

Brandenburg hat sich dabei erstmals in seiner Geschichte am bundesweit empfohlenen Richtwert für die Standortangepasste Landwirtschaft (MSL) orientiert. Bisher unterschritt Brandenburg diesen Richtwert regelmäßig im Rahmen der erlaubten Abweichung. „Daher interpretieren wir den neuen Fördersatz von einheitlich 210 Euro/ha als Bekenntnis der Landesregierung, dass sie dem ökologischen Landbau eine größere, tragende Rolle zuspricht, als dies bisher erkennbar war“, sagte Philipp.

Michael Wimmer, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL), zeigt sich angenehm überrascht ob der jetzt gefallenen Entscheidung für die nächsten sieben Jahre: „Mit dieser geradezu historischen Entscheidung stellt die Landesregierung die Bio-Ampel endlich wieder auf Grün. Damit schafft sie die Voraussetzung, um den aktuellen Rückgang bei der Öko-Fläche zu stoppen und eine Aufbruchstimmung im märkischen Ökolandbau zu schaffen.“

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