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Geschäftsklima auf der Biofach positiv

Verlust an Vielfalt bei den Ausstellern und auf dem Kongress

Rund 42.000 Besucher aus 134 Ländern kamen zum 25jährigen Bestehen der Biofach nach Nürnberg. An vier Tagen überzeugten 2.235 Aussteller mit ihrem Angebot aus dem biologischen Lebensmittel- und Kosmetik-Sektor. Das waren 200 Aussteller weniger als in den beiden Vorjahren, wie Biofach-Leiter Udo Funke bestätigte. Die Verluste gehen auf ausländische Aussteller zurück. Das Besucher-Interesse war auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr.

Petra Wolf, Bereichsleiterin bei der NürnbergMesse, erklärte: „Vier intensive und inspirierende Messetage liegen hinter uns und haben erneut bestätigt: Die Biofach ist auch in der 25. Ausgabe das Bio-Messe-Highlight zum Jahresauftakt. Die Stimmung in den Hallen war absolut positiv.“

Das 25jährige Bestehen weckte wenig Nostalgie. Bei der Eröffnungsveranstaltung hielt sich das Interesse der Besucher und der Medien in Grenzen und erreichte nicht die Dimensionen der Jahre 2007/08. Der Blick der Hersteller geht nicht zurück, sondern in die Zukunft.

200 Aussteller weniger als 2013 bedeutet einen Verlust an Vielfalt. Bei gleichbleibender Ausstellungsfläche heißt das: Die Stände sind im Schnitt größer. Es waren kleine Feinkost-Aussteller, die fern blieben. Sie sorgen für Farbtupfer und Abwechslung. Für sie ist so ein Auftritt oft zu teuer. Da ist ein Konzept zum Gegensteuern gefragt. Die Zahl der Besucher ist gleich geblieben. Das Interesse konzentriert sich dann auf weniger Aussteller.

Fernöstliche Esskultur in Bio

Die Hallen mit den ausländischen Herstellern waren gut belegt dank der Exportförderung der jeweiligen Länder. Diese Investitionen für den Zugang auf den deutschen Bio-Markt lohnen sich allemal. Im japanischen Pavillon wurden den Besuchern die fernöstliche Esskultur durch Kochvorführungen von Nicolas Bonfils näher gebracht. Der führende spanische Bio-Verband CAAE stellte seine neue Zertifizierung mit sozialen und Umwelt-Richtlinien vor.

Auf den Ständen der Mopro-Hersteller wie Molkerei Söbbeke, Milchwerke Berchtesgadener und Andechser drängte sich das Publikum. Auch die Bio-Fleischbranche, angefangen bei der  BESH (Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall), kff kurhessische fleischwaren, Chiemgauer Naturfleisch bis zur Bio-Metzgerei Bühler konnten sich über Besucher nicht beklagen.

Die Messe sorgt für einen internationalen Austausch der Lebensmittelkultur. So interessierten sich japanische Besucher auf dem Voelkel-Stand für hochwertige Säfte. Der Bio-Export von Deutschland nach Asien boomt in manchen Warengruppen.

Die Erlebniswelt Olivenöl lockte zahlreiche Besucher an und strahlte Kompetenz aus. Einrichtung, Beleuchtung und Präsentation waren top. „Die Qualität der Bio-Olivenöle hier ist in den letzten Jahren deutlich besser geworden“, lobte Horst Schäfer-Schuchardt, Leader des bioPress Olivenöl-Panels.

Am Rande wurde das Geschehen auf dem Bio-Markt diskutiert. Nach dem Bio-Getreide Skandal in Italien ist nach Meinung eines Experten der Anteil der gefälschten Ware deutlich zurückgegangen. Natürlich tragen Großhandel und Handel eine Mitverantwortung. Wenn nicht lieferfähigen Herstellern die Auslistung droht, verleitet das zum Betrug. Wer liefern kann, wird gelistet. Wo diese Mengen dann herkommen, wird oft nicht hinterfragt.

Kleineres Kongress-Programm

Der Kongress war dieses Mal konzentrierter mit weniger Veranstaltungen und versammelte 6.530 Teilnehmer in 74 Einzelveranstaltungen. Ein Top-Kenner der Branche kritisierte das im Umfang kleiner gewordene Programm als nicht mehr so spannend und qualitativ nachlassend. Er beklagte das Ausbleiben eines großen Teils seiner internationalen Fachkollegen und den Verlust des Austauschs von Meinungen und Informationen.

Die Finanzschwäche ausländischer Institutionen scheint auf Forschung und Entwicklung ebenso durchzuschlagen wie auf die Exportförderung. Viele reduzieren ihre Ausgaben auf einen Flug im Jahr zur IFOM-Jahrestagung.

Mit 260 Teilnehmern am besten besucht war die Diskussion zur Trendstudie Organic 3.0 mit der Zukunftsforscherin Hanni Rützler. Die über ein halbes Jahrhundert währenden Megatrends geben nach Rützler die gesellschaftliche Entwicklung und damit auch die Richtung von Bio vor.

Individualisierung, Konnektivität, Neo-Ökologie, Gesundheit und Mobilität bestimmen  das Leben. Wenn der Mensch immer mobiler ist, isst er immer mehr außer Haus. Gewinnt Gesundheit immer mehr an Bedeutung, sucht der Mensch nach gesunder Ernährung. Die Bio-Branche muss dann hier offensiv ihre Stärken zeigen.

Gestaltungsfelder des Handels

Über die Gestaltungsfelder des Handels diskutierte eine Runde mit Vertretern aus Wissenschaft, Verbänden, Großhandel und Bio-Supermärkten. Mit dem LEH fehlte der wichtigste, weil umsatzstärkste Akteur im Bio-Handel. Es ist nicht gelungen, einen LEH-Vertreter in die Diskussion zu holen.

Der Bio-Markt wächst schneller als der Bio-Anbau in Deutschland. „Wir erleben ein Umsatzplus im Handel, aber nicht in der Urproduktion. Wenn die Erzeugung nicht im Land stattfindet, endet die Entwicklung“, warnte Prof. Ulrich Köpke von der Uni Bonn. Die Strategie, den einzelnen landwirtschaftlichen Betrieb zu gewinnen, funktioniert nach seiner Ansicht nicht mehr.

Die Investition in Bio-Gas und Großmastanlagen bindet die Bauern auf Jahrzehnte an die Bank und macht eine ad hoc Umstellung nicht möglich, wie auch BÖLW-Vorsitzender Felix Prinz zu Löwenstein einräumte. Abholfähige Produkte mit den dahinterstehenden Landwirten müssen mit dem politischen Rückenwind aus den Bundesländern umgestellt werden, forderte Köpke.

Allerdings fehlt auch dann noch die Bio-Vorstufe, die ausreichend Produkte in den LEH trägt. Dieses Problem war ausgeklammert in der Diskussion. Alnatura-Geschäftsführer Götz Rehn nannte operative Strategien, um den Bio-Markt zu gestalten. Der Bio-Supermarktfilialist bindet die Lieferanten ein, etwa beim Demeter-Ei vom Hühnermobil in Berlin. Gute Beispiele gibt es viele. Eine gemeinsame Sprache in Richtung Zukunftsstrategie fehlt.

Der bioPress Verlag und Roland Schön & Partner bringen die Hidden Champions der Bio-Branche in einen Dialog mit dem Ziel, die zukunftsfähigen ganzheitlichen Aspekte herauszuarbeiten. Die Zahl der Anfragen war dreistellig.

Überwiegend war eine positive Stimmung auf der Messe deutlich spürbar. Die Aussteller erwarten für 2014 gute Geschäfte und weiteres Wachstum. Klaus-Jürgen Philipp, Geschäftsführer des Haus Rabenhorst, sprach bei den Besuchern von viel Qualität, weniger von Quantität.

„Der beste Tag war für uns der Donnerstag. Mit einigen Besuchern lassen sich die Geschäftsbeziehungen vertiefen. Wir haben Ideen gesammelt und Anregungen bekommen“, kommentierte Geschäftsführer Anton Esterle von Nudel-Hersteller Zabler die Messe. „Für uns war es wichtig zu zeigen, dass wir wieder da sind“, sagte Bernd Schmitz-Lothmann von der Bio-Zentrale.

Die Sortimentsarbeit steht für den LEH-Lieferanten aktuell im Vordergrund. Die Bio-Zentrale stellte viele neue Artikel vor und lockte zahlreiche Besucher an. „Wir hatten viele Gespräche. Die Biofach war für uns sehr gut“, erklärte Geschäftsführer Schmitz-Lothmann.

„Der Donnerstag und der Freitag waren die stärksten Tage. Wir hatten qualitativ hochwertigen Besuch“, erklärte Geschäftsführer Jochen Krumm von Lisa’s Chips. „Die BioFach ist der zentrale Treffpunkt der Biobranche an dem wir immer wieder gerne teilnehmen“, so Manfred Gnann, einer der beiden Geschäftsführer von agaSaat.

„Interessant waren die Trends auf dem Neuheitenstand“, erzählt Geschäftsführerkollege Werner Arts. So erleben Keimsaaten einen neuen Aufwärtstrend als Ergänzung für die gesunde Ernährung. Zulieferer sind hochzufrieden mit dem Zulauf.

Biokreis feiert

Der Anbauverband Biokreis mit Sitz in Niedernbayern zelebrierte seinen Geburtstag. Vor 35 Jahren gründeten Verbraucher die Organisation. Inzwischen prägen die Landwirte den Verband. 1.000 Bauern, 100 Verarbeiter und 200 Verbraucher sind Mitglied beim Biokreis.

 „In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl unsere Landwirte verzehnfacht. Wir sind ein regionaler, bäuerlicher Verband auf Augenhöhe mit dem Bauer“, zieht Josef Brunnbauer, seit 19 Jahren Geschäftsführer, Bilanz.

Die aktuell geringe Umstellungsbereitschaft leuchtet Brunnbauer, der selbst Bio-Landwirt ist, nicht ein: „Der Bio-Markt wächst. Das ist besser als ein stagnierender bis rückläufiger Markt.“

Bio aus Dänemark war zum 11. Mal auf der BioFach und präsentierte ein Auswahl an dänischen Bio-Produkten. Zu den Neuheiten zählten Löwenzahn- und Rotkleesaft von Herrensmark. Woodshade und  Naturmaelk haben zusammen einen Energieriegel mit 24 Prozent Protein entwickelt. Dansk Akvakultur erlebt aktuell die höchste Umstellungsrate aller Zeiten auf  biologische Fischzucht.

Bei Wechsler Feinfisch stand die öko-faire Räucherforelle im Mittelpunkt. Das nachhaltige Produkt hat bereits auf der Anuga 2013 seine Premiere gefeiert. Wechsler ist dem Naturland-Verband angeschlossen, der das Fairzeichen 2010 ins Leben gerufen hat. Inzwischen gibt es 650 Naturland Fair Produkte.

Aus der Fleischbranche wartete Geflügelspezialist biofino mit einem modernen erweiterten Grillsortiment auf. Die Neuheiten Hähnchenkeulen-Spieß, Grillplatte, Geflügelbratwurst und Hähnchenbrust mit Haut und Flügel erfüllen individuelle Wünsche und sind Bio 3.0.

Herzberger liefert Plattenkuchen

Die Herzberger Bäckerei hat das Sortiment um Plattenkuchen erweitert. Die TK-Ware ist fertig gebacken und muss nur aufgetaut werden. 28 mal 10 Zentimeter sind die Rechtecke groß. Klassiker wie Streuselkuchen, Bienenstich und Apfelstreuselkuchen sind im Sortiment. Damit wird die nicht gerade reichhaltige Auswahl an Bio-TK-Kuchen im Handel erweitert.

Söbbeke mit Sozialprojekt

Söbbeke präsentierte das erste Zwei-Schicht-Dessert in Bio. Creme Duo heißt das Genussprodukt. Milch- und Haselnusscreme sind übereinander geschichtet. Zur Herstellung bedarf es der entsprechenden Anlage. Der Verkaufserfolg ist vorprogrammiert.

Zur Fußballweltmeisterschaft unterstützt Söbbeke ein soziales Projekt von Pater Beda vom Kloster Bardel. Von dem Aktions-Käse ‚1:0 für die Jugend’ kommen zwei Euro pro Laib und von zwei Aktions-Jogurts zehn Cent pro Glas dem Kinderdorf Cidade da Crianca in Brasilien zugute.

Dort werden 180 Kinder betreut, um ihnen eine Zukunft zu geben. Zudem erhalten dort jährlich mehr als 1.000 Jugendliche aus den Elendsvierteln die Möglichkeit, an berufsvorbereitenden Kursen teilzunehmen.

fair to go von Voelkel

Die neuen fair to go-Säfte passen problemlos in die Tasche und sind leicht zu tragen. In handlichen, pfandfreien 0,25 Literflaschen mit Schraubverschluss, sind sie geeignet für unterwegs. Mit sechs neuen Re­zepturen wartet Voelkel auf: Traube-Ananas-Kokos, Ge­müse, Orange, Mango-Maracuja, Karotte-Mango, Trau­be-Granatapfel.

Davert lobt vegan aus

Davert aus Nordrhein-Westfalen zog auf der Biofach mit den neu gestalteten Verpackungen das Publikum an. Zur Marke Davert für den Naturkostfachhandel zählen 500 Artikel. Daneben führt das Unternehmen noch die Marke Davita für den LEH. „Ein sehr, sehr wichtiger Bereich sind für uns die Großverbraucher“, sagt Tino Nitsch vom Marketing. 40 Prozent des Umsatzes tätigt das Unternehmen mit dem GV-Sortiment.

Die Vegan-Welle hat 2013 auch den Marktführer für Getreide, Reis und Hülsenfrüchte im Naturkostfachhandel erfasst. Davert lobt vegan aus. „Der Vegan-Trend vollzieht sich zu einem großen Teil im Internet“, bemerkt Marketingleiter Axel Frerks.

TerraBio wächst kräftig

Die Genossenschaft TerraBio aus den Marken in Italien war mit dem Auftritt in Nürnberg sehr zufrieden. „Wir haben viele neue und sehr interessante Kontakt bekommen. Wir gehen davon aus, nach Asien, Frankreich, Spanien, England und Skandinavien so interessante neue Kontakte hergestellt zu haben, dass wir in der Zukunft hier sicher neue Märkte erschließen können.

Außerdem haben wir unsere Stammkunden getroffen und mit ihnen die kommenden Kampagnen besprochen“, berichtete Exportmanagerin Frauke Weissang.

Aus der Region Marken haben weitere elf Hersteller teilgenommen. Dabei handelt es sich um kleine Unternehmen mit Produkten wie Olivenöl, Wein und Piadine (Fladenbrot). TerraBio stellte in Nürnberg sein neuestes Produkt Dinkelspaghetti semi-integral vor und war damit auch in der Neuheiten-Schau vertreten. In Deutschland vertreibt der Großhändler Eco-plus die Marke. 2013 hat TerraBio seinen Umsatz in Deutschland um 40 Prozent erhöht.

Nuscobio ein Gewinner

Brinkers, der niederländische Produzent hochwertiger Schokoladen-Brotaufstriche und Marktführer auf dem Gebiet der biologischen Schokoladen-Brotaufstriche in Europa, war mit der Nuscobio-Reihe und der neuen Chocolate Rhapsody Reihe auf der Biofach vertreten.

Nuscobio wurde Ende 2013 in Deutschland auf den Markt gebracht und hat sich als Gewinner herausgestellt. Während der Biofach wurde deutlich, dass Nuscobio auch international zu einem Erfolg wird. Die Marke wird derzeit nach Belgien, Spanien, Italien, Tschechien, Russland und Taiwan exportiert.

Neben Nuscobio, stellte Brinkers vier neue Varianten der Marke Chocolate Rhapsody vor: eine Mandel-Crème, eine Macadamia-Creme, eine Cashew-Creme und eine Haselnuss-Crème. Die Chocolate Rhapsody Produkte werden in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 eingeführt.

Bastiaansen gut aufgestellt

Auf dem Stand von Bastiaansen Kaas herrschte ausgelassene Stimmung. Nach zwölf Prozent Wachstum 2013 erwartet Vorstand Ben Wewer auch 2014 eine zweistellige Steigerung. Neue Bauern kommen hinzu, so dass mehr Bio-Milch vermarktet werden kann. 2013 wurde von Hekking ein großer Bio-Ziegenmilch-Lieferant übernommen, nachdem Hekking die Zertifizierung verloren hatte.

Mit sieben neuen Sorten gibt Bastiaansen dem Markt Impulse. Gleich nach der Biofach kam der Ziegenkäse mit Bockshornklee in den Handel. Im April kommt eine Ziegenrolle mit Cranberry. „Ziegenkäse (siehe Abbildungen) wird im Moment stark nachgefragt“, sagt Marie-Louise Bourgeois.

Aus Kuhmilch bereichert ein Charmeux aux Cèpes und ein Charmeux trois Poivres die französische Linie. Den Wortelkäse mit Möhrensaft mögen besonders Kinder. Der Kreuzkümmel-Käse wird von Demeter auf EU-Bio umgestellt. Zur Fußball-WM kommt das Aktionsprodukt Coco-Cabana mit einem Anteil Kokosmilch.

Rila unterstützt Klimaschutz

Rila Feinkost Importe hat ein­en weiteren Schritt in puncto Nachhaltigkeit getan. Seit Februar ist das Unternehmen mit der Marke Rinatura Bio Mitglied beim WFF (World Forest Foundation) und kann das Logo auf den Verpackungen nutzen.

Der WFF setzt sich für Klimaschutz durch Wiederaufforstung ein. Gleichzeitig werden soziale Ziele verfolgt wie die Armutsbekämpfung. Der WFF ist eine Initiative des Senat der Wirtschaft in Bonn. Rila-Geschäftsführer Bernd Richter ist dort Mitglied.

Rhumveld beschafft Superfoods

Eveline Tegelaar ist als Einkäuferin auf dem südamerikanischen Subkontinent unterwegs, Die Holländerin gehört zum Team der Firma Rhumfeld, Winter und Konijin aus Rotterdam, die Bio-Trockenfrüchte und Spezialitäten importiert.

Die meisten Produkte können in der gewünschten Menge beschafft werden. Quinoa, Inkabeeren, Maca, Chia, Maqui, Kakao-nibs, -pulver, -bohnen, Açaí-Pulver, Lucuma, Camu Camu und viele andere Produkte bieten die holländischen Rohstoffspezialisten an. Aufsteiger sind im Moment weiße Maulbeeren. Goji-Beeren erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit.

Weizengras-Pulver mit 30 Enzymen kann der nächste Verkaufsschlager werden. Für Superfoods und Rohkost sind Fachgeschäfte mit Beratung der wichtigste Vertriebsweg. Online-Shops gewinnen ebenfalls an Bedeutung", erklärt Eveline Tegelaar.

AlmaWin setzt neue Zeichen

Umweltbewusst präsentierte sich Wasch-, Reinigungs- und Putzmittelhersteller AlmaWin auf der Biofach. AlmaWin stellt umweltfreundliche Konzentrate her, die aufgrund kleinerer Verpackungen Müll und Transportkosten und damit Energie sparen. Alle Verpackungen aus Papier und Karton sind FSC-zertifiziert.

Ein Blockheizkraftwerk sorgt für optimale Energieverwertung in der Produktion. Ergänzt wird das Energiekonzept durch Ökostrom und energiesparende Bauweise der Gebäude. Die Verleihung des internationalen Green Brands Siegels 2013 bestärkt das Unternehmen darin, nach weiteren Verbesserungen zu suchen.

Neues Verpackungsdesign

Dr. Hauschka hat die Verpackungen neu gestaltet. Erstmals waren die Produkte auf der Vivaness in Nürnberg zu sehen. Die Hochwertigkeit der natürlichen Inhaltsstoffe und der me­dizinisch-naturwissenschaftliche Hintergrund der Produkte spiegeln sich im puristisch-edlen Design wider. Die Einführung hat im März mit den Gesichtspflegeprodukten begonnen. Im September 2014 folgen dann die Körper­pflegeprodukte. Dr. HauschkaMed und die dekorative Kosmetik sind von den Änderungen nicht betroffen.

Lebensbaum wird 35

Lebensbaum stellte auf der Biofach einige neue Tees vor: Basenkräuter mit Wildkräutern, die japanische Teespezialität Kukicha  mit geringem Koffeingehalt und Mate-Orange. Lebensbaum wird in diesem Jahr 35 Jahre alt. 1979 trat Ulrich Walter als Unternehmer mit dem Anspruch an, natürliche Lebensmittel anzubieten. Sein Ansatz lautet: keine industriell verarbeitete Nahrung, sondern Qualität.

Ecover weltweit führend

Ecover aus Belgien feierte auf der Biofach sein 35jähriges Bestehen. Das Unternehmen ist ein Pionier bei der Herstellung ökologischer Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel. Ecover steht mit seinem breiten Produktspektrum für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Dem belgischen Seifenhändler Frans Bogaerts gelang es 1979 in seinem Gartenhäuschen in Belgien, das erste ökologische phosphatfreie Waschmittel mit guter Waschwirkung zu entwickeln. Das war die Geburtsstunde von Ecover. Heute sind die Belgier weltweit führender Hersteller von nachhaltigen WPR.

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