BVE begrüßt Selbstverpflichtung
Lebensmittelbranche in der EU für faire Geschäftspraktiken
Die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) begrüßt die auf EU-Ebene initiierte Selbstverpflichtung für faire Geschäftspraktiken in der Lebensmittelkette. „Unfaire Geschäftspraktiken schaden nicht nur einzelnen Unternehmen sondern der gesamten Lebensmittelbranche. Die EU-weite Selbstverpflichtung ist deshalb ein richtiger Schritt für fairen Wettbewerb in der Lebensmittelkette“, erkärte Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer BVE.
Am 16. September 2013 haben in Brüssel sieben europäische Dachverbände der Lebensmittelwirtschaft öffentlich den Beginn der seit zwei Jahren vorbereiteten Branchenselbstverpflichtung für faire Geschäftspraktiken verkündet. Die Initiative sieht vor, dass sich europaweit Unternehmen zur Einhaltung und Durchsetzung fairer Geschäfts-prinzipien verpflichten.
Erstmals findet damit eine umfassende Vereinbarung zwischen Industrie und Handel statt, die das seit langer Zeit im Lebensmittelmarkt bestehende Problem unfairer Praktiken lösen soll. Der Wettbewerb im deutschen Lebensmittelmarkt ist so intensiv wie in kaum einem anderen EU-Mitgliedstaat. Die BVE begrüßt deshalb, dass sich die größten deutschen Einzelhändler an der Initiative beteiligen. „Der Anfang ist gemacht. Jetzt kommt es darauf an, dass es nicht bei Brüsseler Beschlüssen bleibt, sondern sich tatsächlich im täglichen Geschäft etwas verbessert“, ssagte Minhoff.







