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Mehr heimisches Bio für die Rewe

Vorstand Caparros sieht Vertragsanbau positiv

Rewe will regionale Erzeuger von Obst und Gemüse und Bio-Produzenten enger an sich binden, wie die LZ meldet. Die Rewe will sich damit die Versorgung mit heimischer Bio-Ware sichern.

Bei einer Tagung auf Schloss Langenburg in Baden-Württemberg sagte Rewe-Vorstandsvorsitzender Alain Caparros: „Wir haben gute Erfahrungen mit dem Vertragsanbau gemacht.“  Caparros erklärte, er finde es bedenklich, wenn in Kategorien wie Obst und Gemüse bis zu 50 Prozent der Mengen aus ausländischer Produktion kämen. „Wir müssen uns die Frage stellen, warum wir beim Bio-Anbau nicht mit der wachsenden Nachfrage mithalten können“, erklärte Caparros. Sein Bio-Sortiment hat der Konzern gerade um Rinder-, Schweine- und Geflügelfleisch aus Deutschland und Österreich erweitert.

Geht es um den gesetzlichen Rahmen für regionale Produkte, wartet Caparros mit einer klaren Forderung an die Politik auf. Solle das Vertrauen der Konsumenten in derartige Label erhalten bleiben, müssten dafür überprüfbare Kriterien her  am besten auf europäischer Ebene.

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