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Rewe eröffnet Green Building

Supermarkt bringt Ökologie und Ökonomie in Einklang

Die Rewe Südwest hat in Neckarsulm im Landkreis Heilbronn das zweites Green Building der Rewe eröffnet. Der moderne Bau verleiht der Nachhaltigkeitsphilosophie der Rewe architektonisch Ausdruck und beweist, dass Ökologie ökonomisch ist. 30 bis 40 Prozent des Energie-Bedarfs erzeugt die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, der Rest wird aus Ökostrom gedeckt. Das Gebäude ist grün, und auch das Sortiment wird durch neue Bio-Lieferanten grüner.

Das Rewe Green Building versteht sich als Gesamtkonzept aus moderner Architektur, energieeffizienter Technik und Solarstrom-Produktion. Der Supermarkt hat eine Tageslichtarchitektur. Das spart Strom für Beleuchtung. Die Rahmen-Konstruktion des Gebäudes ist aus Holz, und das Dämm-Material besteht aus Zellulose, also Papier. Zur Fußbodenreinigung und Toiletten-Spülung wird Regenwasser genutzt, das in einer 12.000 Liter fassenden Zisterne gespeichert wird. Die Kühlregale sind verglast, damit keine Energie verschwendet wird.

Im Vergleich zu einem Standardbau braucht das Gebäude nur die Hälfte der Energie. Insgesamt wird der Supermarkt CO2-neutral betrieben. In das grüne Gebäude investierte die Rewe rund drei Millionen Euro. Es ist Ausdruck der Nachhaltigkeitsstrategie der Rewe mit den Säulen Umwelt, grüne Produkte, Mitarbeiter, soziale Verantwortung.

Die Kunden erwartet auf einer Verkaufsfläche von 1.450 Quadratmeter ein Einkaufserlebnis. Dank Tageslicht ist die Atmosphäre freundlich und ansprechend. Rund 15.000  Artikel bietet der Vollsortimenter an. Ein kleiner Teil davon sind grüne Produkte. Die Rewe zählt dazu Bio-, Fairtrade- und Pro Planet-Produkte des konzern-eigenen Nachhaltigkeitssiegels. In den Regalen steht die Eigenmarke Rewe Bio, die bekannten Bio-Dachmarken BioGourmet und Verival sowie die Artikel des Fairhandelshaus Gepa bilden einen Block im Trockensortiment. Andechser Bio hat einen großen Aufbau beim Mopro-Regal und Bürger steuert frische Bio-Teigwaren bei.


Viel Frische prägen das Bio-Sortiment. Li.o. Bürger-frische Bubespitz-Nudeln in der Verkostung, eine Bio-Obst + Gemüse-Auslage zentral in der O+G-Abteilung, mehr Bio-Käse als der Rewe-Standard und (re.u.) SB-Bio-Geflügel im Kühlregal. Rudolf Bühler präsentiert das SB-Bio-Wurst-Sortiment der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall, das hier zusammen mit dem Hohenloher Qualitäts-Fleischprogramm in der Erprobung ist und bei Erfolg auf weitere Märkte ausgedehnt werden soll.{_umbruch_}

 

     

 

Regionale Akzente setzen Bio-Winzer Stutz aus Heilbronn (Bild re.o.) und die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) (Bild oben Mitte, Rudolf Bühler). Die erfolgreiche Bio-Dosenwurst der BESH wird verkauft. Das biologische SB-Fleisch- und Wurst-Sortiment ist erhältlich. In der Theke gibt es das Hohenloher Qualitätsfleisch ohne Gentechnik. Es trägt das rewe-eigene Pro Planet-Label. In der Käse-Theke liegen rund 20 Bio-Käse. Käpplein Bio trägt mit geschnittenen Salaten nebst Dressings und Feinkostsalaten zu  einem nachhaltigen Sortiment bei. Wem Qualität über den Preis geht, wird daran seine Freude haben.

Geleitet wird der Supermarkt von dem noch recht jungen Michael Döffinger, der gemeinsam mit seinem 30köpfigen Team das Flaggschiff betreibt. Geöffnet ist montags bis samstags von 7 bis 22 Uhr. Den Kunden stehen 100 Parkplätze zur Verfügung.

Vorbild des Supermarktes in Neckarsulm ist das erste Rewe-Green Building in Berlin. Dieses Pilotprojekt, das 2009 eröffnete, setzte einen  internationalen Maßstab für nachhaltige Handelsimmobilien. Als weltweit ersten Supermarkt zeichnete die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) das Green Building in Berlin mit dem Prädikat in Gold aus. Im Juni 2012 wurde das Green Building von der Konferenz der Vereinten Nationen bei der Vorstellung von Sustainia als eines der besten von weltweit 100 Nachhaltigkeitskonzepten gewürdigt, erklärte Rewe-Regionsleiter Andreas Schmidt ( Bild li. unten, 1.v.li.,  mit Rudolf Bühler, re.) bei der Eröffnung.
AG

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