Start / Ausgaben / BioPress 72 - August 2012 / ALB-GOLD sucht regionale Alternative

ALB-GOLD sucht regionale Alternative

Regionales Getreide als Alternative für importierten Hartweizen soll mittelfristig die Lieferkette bei ALB-GOLD noch transparenter und unabhängiger machen. Nachdem bereits gute Erfolge mit dem Einsatz von regional angebautem Gelbweizen in der Frischteigwaren-Produktion erzielt werden, wird weiter auch nach Weizensorten für die Herstellung von getrockneten Spätzle und Nudeln gesucht.

Gemeinsam mit Bertold Heyden und Udo Hennenkämper vom Keyserlingk Institut in Salem am Bodensee soll mittelfristig regionaler Hart- oder Rauweizen bei der Teigwaren-Produktion zum Einsatz kommen. Dass sich dies nicht von heute auf morgen realisieren lässt, ist den Beteiligten durchaus bewusst. Die Sortenvielfalt bei Weizen, die Bertold Heyden derzeit präsentieren kann, ist seiner jahrelangen Forschungsarbeit und seinem Interesse an verloren gegangenen Getreidearten zu verdanken.

„Es ist absolut faszinierend, wie viele unterschiedliche Weizensorten bei uns wachsen könnten. Und es ist gleichzeitig erschreckend, wie wenig dieser Artenvielfalt sich in unseren Lebensmitteln wiederfindet“, lautet das Resumé von André Freidler nach dem Besuch in Heiligenberg. 

 


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