Foodwatch beanstandet zuckrige Früchte-Tees für Kleinkinder
Hipps zuckrige Instant-Früchtetees für Kleinkinder sind die Gewinner des Goldenen Windbeutels 2012. Mehr als ein Drittel der 129.000 Teilnehmer stimmten für die Zuckergranulat-Tees, die Hipp für Kleinkinder ab dem zwölften Monat als Durstlöscher beworben hat. Abstimmen konnten die Verbraucher auf abgespeist.de
Foodwatch verlieh dem Hersteller Hipp am Firmensitz in Pfaffenhofen den Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge. Nach etwa 10.000 Verbraucherbeschwerden und der Nominierung für den Goldenen Windbeutel hatte Hipp bereits erste Änderungen angekündigt: Auf den Begriff Durstlöscher wolle man in Zukunft verzichten. Außerdem wolle Hipp bis Ende diesen Jahres die beanstandeten Produkte durch neue Produkte ohne Zuckerzusatz ersetzen, wie foodwatch mitteilt. Statt von einem Durstlöscher spricht Hipp inzwischen von einem Genussmittel, das gut für die Seele sei. Die Reaktion zeigt, dass viele Hersteller erst auf den Druck der Verbraucher reagieren.
Der Bio-Hersteller Rapunzel Naturkost wurde am 17. Juli im Münchner Künstlerhaus mit dem Bayerischen Mittelstandspreis ausgezeichnet. Als einer der drei Erstplatzierten durfte das Unternehmen außerdem den Wanderpokal ‚Goldene Bavaria‘ mit ins Allgäu nehmen, der dieses Jahr zum ersten Mal vergeben wurde.
Das Riedenburger Brauhaus hat mit fünf Bieren am Wettbewerb Finest Beer Selection 2026 teilgenommen und wurde vier Mal ausgezeichnet. Als besonderen Erfolg feiert die Bio-Brauerei die Bewertung des neuen ‚Dunkel Alkoholfrei‘ mit 91 von 100 möglichen Punkten. Das Bier wurde erst vor wenigen Monaten eingeführt und ergänzt das alkoholfrei-Sortiment des Herstellers um eine dunkle Variante mit malzigem Geschmack.
Die sächsische Bio-Manufaktur Natur-Reich-Inform hat mit einer Gold-Auszeichnung den Sustainable Food Award 2026 in der Kategorie ‚Nachhaltige Zutat‘ gewonnen. Gewürdigt wurde ihre Bio-Kolanuss – koffeinhaltige Grundlage des Kakaogetränks ‚Kolakao‘. Sie wird über eine eigens aufgebaute Bio-Lieferkette von einer Frauenkooperative aus Ghana bezogen, wo sie in subtropischen Agroforst-Systemen angebaut wird.