Start / Business / International / Belange der Bio-Betriebe berücksichtigen

Belange der Bio-Betriebe berücksichtigen

Sonnleitner skizziert auf der BioFach die Herausforderungen

Der Biomarkt ist heute ausgesprochen europäisch und international. „Seitdem die Bioprodukte nicht mehr nur im Direktabsatz oder über den Fachhandel ihren Abnehmer finden, sondern breit im Sortiment des Lebensmitteleinzelhandels verankert sind, wächst der Markt rascher, aber in diesem Markt wachsen die Importe noch schneller“, hob der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, im Rahmen bei der BioFach in Nürnberg hervor.

Der Biomarkt sei nach wie vor ein bedeutender Wachstumsmarkt. „Wir Landwirte werden und wollen dabei mitwirken“, betonte der DBV-Präsident in Nürnberg.  Die deutschen Bauern seien äußerst bestrebt, auch im ökologischen Landbau mit der heimischen Produktion den Markt zu wesentlichen Teilen zu gestalten.

„Dazu brauchen wir Marktpartner, die Regionalität und kurze Wege in den Lieferbeziehungen wirklich leben. Denn das A und O für die Zukunftsperspektive der Landwirte wie der beteiligten Wirtschaftsbereiche ist die Bereitschaft der Verbraucher, für unsere Produkte kostenorientierte Preise zu bezahlen“, führte Sonnleitner aus. Der ökologisch wirtschaftende Betrieb bringe zusätzliche Leistungen etwa für die Biodiversität in der Landschaft, für die er auch einen entsprechenden Ausgleich erwarten dürfe. Genau deshalb gebe es in Deutschland seit fast 20 Jahren die Umstellungshilfen und eine Dauerförderung für den ökologischen Landbau.


[ Artikel drucken ]

Ticker