Fairtrade
Fairtrade "sichtbar im Elbrausch"
Cosma Shiva Hagen eröffnet Club mit Fair-Fashion-Modenschau am Hamburger Fischmarkt
Hamburg, 30. April 2009: Am 2. Mai startet in Hamburg eine völlig neue Erlebniswelt für Kunstinteressierte mitten am Fischmarkt. Die „sichtbar im ELBRAUSCH“ öffnet ihre Pforten und stellt dabei Fairtrade in den Mittelpunkt. Hinter dem Projekt steckt Schauspielerin Cosma Shiva Hagen und ein Konzept, das die Kunst mit der Musik und dem leiblichen Wohlbefinden verbindet. Die Eröffnung steht unter dem Motto „african souls & fairtrade fashions“. Für Cosma Shiva Hagen, die sich schon seit langem für Fairtrade stark macht, war sofort klar: „Ich möchte ein Zeichen für verantwortungsvollen Konsum setzen, deshalb gibt es in der ‚sichtbar‘ auch nur Fairtrade-Kaffee.“
„Cosma Shiva Hagen setzt mit ihrem Engagement ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit und übernimmt so eine Vorbildrolle für den Gastronomie-Bereich“, so Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair e. V, der ebenfalls für die Eröffnung nach Hamburg reist. Cosma Shiva Hagen erfüllt sich mit dem Projekt einen lang ersehnten Traum. Am Fischmarkt wurde die passende Örtlichkeit gefunden – das Konzept ist dabei offen gehalten: „Kunst ist so vielseitig in seiner Ausdrucksform, das hier keine Festlegung stattfinden sollte“, so Cosma Shiva Hagen.
Im Anschluss an die Eröffnung können Besucher der ‚sichtbar‘ noch bis zum 14. Juni eine Ausstellung mit Fotografien von Santiago Engelhardt, Travellers von Thomas Eigel und von Cosma Shiva Hagen betrachten. Die Fotos sind zum Teil während einer gemeinsamen Reise mit TransFair zu Fairtrade-Baumwollbauern in Burkina Faso entstanden. Am Abend wird neben einem Auftritt von Adesa, den akrobatischen Musikkünstlern aus Ghana, auch eine Fairtrade-Modenschau mit Textilien aus Fairtrade-Baumwolle präsentiert. Unter anderem werden Kleidungsstücke der Fairtrade-Partnerfirmen armedangels, fabrizio, gardeur, Jack & Jones eco, Lana naturalwear, CSI, TOPSHOP, milch Fairtrade Shirt und Rica Lewis gezeigt.
sichtbar im ELBRAUSCH
Die ‚sichtbar‘ liegt direkt am Hamburger Fischmarkt (5-9). Eine breite Fensterfront ermöglicht den Blick auf den Hafen und bei schönem Wetter kann auf der Außenterrasse gespeist werden. Der Galeriebetrieb geht mit Fairtrade-Kaffee und Kuchen-Verkauf einher – dienstags bis sonntags von 11 bis 16 Uhr. Ab 18 Uhr werden die Gaumen im Restaurant ELBRAUSCH verwöhnt, das der Schauspieler Luca Maric betreibt. Gezeigt werden vielfältige, abwechslungsreiche Artefakte, die zu einem monatlich wechselnden Thema ausgesucht werden. Feste Bestandteile sind alle 14 Tage der Frühclub; Jazz Cafe, Jukebox Nights und auch Live-Musik stehen auf dem Programm. Lesungen und Kurzfilmabende sind geplant und es wird möglich sein, die Räumlichkeiten anzumieten. Ab 16. Juni wird die Ausstellung „Frauengesichter“ mit Portraits von Jim Rakete, Eva Maria Hagen, Ekaterina Moré und Gisela G. in der ‚sichtbar‘ gezeigt.
Hintergrund:
Als unabhängige Siegel-Initiative handelt TransFair e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt sein Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair wird von 36 Mitgliedsorganisationen unterstützt. Derzeit bieten in Deutschland 150 Lizenznehmer rund 1.000 Fairtrade-gesiegelte Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Kekse, Kakao, Honig, Bananen, Fruchtsäfte, Eistees, Wein, Sportbälle, Reis, Rosen, Zucker und Textilien aus Fairtrade-Baumwolle an. TransFair-Deutschland ist Mitglied der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) mit Sitz in Bonn, in der die weltweit 20 Siegelinitiativen zusammengeschlossen sind. Die FLO-CERT GmbH überprüft im Auftrag von TransFair die Einhaltung der Fairtrade-Standards. 120 unabhängige Inspektoren kontrollieren 1150 Händler in 73 Ländern sowie 870 Produzentengruppen in 58 Ländern. RUGMARK, die Initiative gegen illegale Kinderarbeit in der Teppichindustrie, wird seit 1999 von TransFair e. V. betreut.







